THAILAND/KAMBODSCHA/VIETNAM  1999

 

Freitag/Samstag 10.-11.09.1999:                 Maastricht/Amsterdam/Bangkok

 

Kurz nach 15 Uhr los, 1 Stunde später in  Maastricht. Sehr wenig los, draußen hingesetzt, angenehm , da sehr warm.

Abflug nach Amsterdam mit 10 Minuten Verspätung um 17:35 Uhr..Als Mahlzeit gab es nur es nur eine Packung Nüsse und ein Getränk.

Um 18:.20 Uhr im Flughafen Schiphol ,  zur Lounge , recht voll, haben nur wenig Zeit, da um 19:40 Uhr das Boarding bereits losging, 2 kleine Bier, etwas Gebäck und einige Zigaretten reingezogen.

Bekamen „grüne Karte“ und durften mit als erste rein, Sitze direkt hinter Business Class, kein Vorteil erkennbar, da gleich eng wie in der normalen Klasse., obwohl dies eine „Vielfliegersektion“ sein soll, da hatte man uns in Maastricht tolle Versprechungen gemacht, z.B., daß die Sitze breiter wären.

Abflug mal wieder 30 Minuten zu spät: das Übliche: Nüsse, heiße Lappen, Drink.

Einige Bier getrunken, nach Essen (ziemlich mäßig – Pasta oder Fisch)  noch einen Whiskey.

Zeit geht schlecht rum, Schlaftablette eingeworfen, hilft sogar, einigermaßen geschlafen..

Frühstück war auch nicht besonders: heiße Waffel mit Kirschen und Vanillesauce.

Landung einigermaßen pünktlich gegen Mittag Ortszeit, ziemlich kaputt. Erstmal in Raucherbox eine durchgezogen.

Gepäck und Immigration ging wieder recht zügig. Wetter schwülwarm und bedeckt., 300 DM getauscht (ein Baht = 0,046 DM).

Mit Taxi für 350 Baht zum HOLIDAY INN, Zimmer diesmal schon fertig, Kofferträger 40 B gegeben.

Todmüde, hingelegt, direkt gepennt,  Tickets waren noch nicht im Hotel abgegeben worden. Um 14 Uhr los, Straße langgelaufen, 11 T-Shirts gekauft, kosten teilweise nur 150 B, auf Rückweg in SILOM VILLAGE je 3 Bier getrunken (495 B – 520 B gegeben). Im TOPS einige Kleinigkeiten gekauft, Rasierschaum schweineteuer, kleine Flasche 8 DM !.

Zurück zum Hotel, geduscht und umgezogen, Flugtickets waren inzwischen gekommen, abgemacht worden war gegen 15 Uhr, haben sich daran gehalten.

Wertsachen in Box gebracht und um 17:45 Uhr wieder losgezogen

Um 18 Uhr im Restaurant „THE WALL“, es hat sich nichts verändert dort, wieder wenig los. Die „77“ mal wieder bestellt (Shrimps umwickelt mit Speck), dazu das Schnitzel mit Pilzen, dazu 2 Carlsberg vom Faß – gut wie immer.

Mit Taxi für 40 B zur PATPONG, noch nicht übermäßig viel los auf dem Nachtmarkt. Ute kaufte Uhr und zahlreiche Klamotten.

Der Elvis-Imitator diesmal nicht in dem Lokal, wo wir draußen ein Bier tranken (a 80 B), stattdessen übt eine Gruppe laufend „Down under“.

Regen hat angefangen, mit Tuk-Tuk für 30 B zurück zum Hotel, um 20:20 Uhr schon im Bett.

 

Sonntag 12.09.1999:                 Bangkok/Koh Samui

 

Zweimal wegen Toilettengang wachgeworden, ansonsten aber gut geschlafen.

Um 8:45 Uhr schließlich aufgestanden, 45 Min. später zum Frühstück: ein Ei, etwas Obst und Tee, Eisbein zum Bedauern von Ute nicht mehr vorhanden..

Um 10:10 Uhr raus, Wetter wie gestern: schwülwarm und bewölkt, erstaunlich wenig Autoverkehr.

Bei Hotelburschem Taxi für 350 B zum Flughafen angeheuert, Ute ging im Flughafen dann Rückflug bei KLM bestätigen, dauerte fast 40 Minuten.

Am Schalter von Bangkok Airlines nichts los, Utes Koffer wiegt bereits jetzt über 30 kg.wurde aber nichts gesagt, Maschine  voll, Abflug pünktlich um 12:20 Uhr.

Saft gab es umsonst, Bier 40 B, Brot mit Käse (winzig), Obst und Stück Kuchen (immer dabei).

Nach ca. 1’40 Std da, sehr kurze Landebahn, das Flughafengebäude ist ein Holzpavillion, ganz nett gemacht. Die meisten Touristen schnell verschwunden, wurden zumeist abgeholt.

 

 

Kurz nach der Landung in Koh Samui

 

Tickets für Rückflug bestätigen lassen und dann Taxi gesucht. Nach ca. 10 Minuten erst eins gefunden, der für 200 B fährt.

Fahrt zum Hotel doch etwas weiter als erwartet, ca. 20 Min. , als Welcomedrink wurde irgendein süßer Saft serviert und ein kalter Lappen.

Erster Eindruck: das „Royal Garden Village“ in Hua Hin ist schöner. Wetter immerhin wolkenlos und nicht so schwül.

Balkon vorhanden mit etwas Meerblick.

Etwas frischgemacht und nach ca. 1 Stunde am  Strand langegangen,  wenig Betrieb dort, kurze Runde durch die Ortschaft gedreht, dann wieder zu Strandlokal in Nähe von Hotel, 8 Bier a 40 B getrunken (Happy Hour, ansonsten 55 B).

Erst zweimal Fritten bestellt, dann 1 kg Prawns, Preis liegt zwischen 800 – 1000 B je nach Art, schmeckten gut, wenn auch nicht satt geworden..

Ärger beim Bezahlen, es werden „Big Prawns“ abgerechnet, obwohl die Viecher „normale“ Größe hatten, ca. 3600 B los..

An Strandstraße langgegangen, Prawns überall teuer, nachgefragt – offenbar doch nicht betrogen worden, da es sich hauptsächlich um „Tiger-Prawns“ handelt.

In Supermarkt noch 2 Bier a 40 B gekauft, dann durch Einkaufshalle, wo Ute noch Klamotten kaufte zu „final price“ – günstiger als an den üblichen Ständen..

In Seitenstraße noch je ein Bier a 40 B getrunken, habe schon einen ihm Kahn.

Gegen 22:45 Uhr zurück, geduscht, Haare endlich mal mit vernünftigem Shampoo gewaschen, da in Bangkok Body Lotion benutzt, LARIAM eingenommen, um  23:35 Uhr im Bett.

 

Montag 13.09.1999:                 Koh Samui

 

Mäßig geschlafen, kurz nach 8 Uhr wachgeworden, Ute berichtete von lautem Froschgequake, ich habe nichts gehört..

Zum Frühstück, keinen richtigen Hunger, alleine um 11 Uhr zum Pool, sie will nochmal schlafen.

Erneut wolkenlos und ziemlich heiß: rumgedöst, auch keine richtige Lust zum Lesen. Ute kam erst gegen 14:20 Uhr, zum Strand bis 17 Uhr, schon Sonnenbrand trotz Einreiben.

Um 17:45 Uhr dann Richtung Innenstadt,  abgebogen zum Strand, in Bude je 2 SINGHA-Bier a 40 B getrunken, dann Hauptstraße weitergelaufen, zieht sich sehr lang. Jede Menge Shops und Touristen, 200 DM getauscht, betrügerische Wechselkurse, teilweise nur 19 B für 1 DM, mit 20,47 B/DM noch gut bedient, in Bangkok gab es 21,71 B/DM.

In Schweizer Lokal rein, hatten sogar ERDINGER, Flasche für 99 B, (PAULANER 180 B).

2 Carlsberg a 39 B getrunken, zum Essen Wiener Schnitzel (ziemlich mäßig), Ute Cordon Bleu. Ich hatte vorher noch eine Suppe, viel Knoblauch, aber sehr gut.

Preise „zivil“, insgesamt nur 740 B los (800 B gegeben).

Hauptstraße bis fast zum Ende gelaufen, in Touristenbude „Jungletour“ für zusammen 2400 B gebucht, soll von 9 – 18 Uhr dauern mit Essen, vermutlich total touristisch.

Ute erstand noch ein paar Klamotten, ich ein T-Shirt. Den ganzen Weg zurückgegangen, in Supermarkt noch Bier gekauft (SINGHA Bier nur 27B pro Dose) und Wasser.

Auf Balkon gesetzt, Gequake der Frösche hat wieder eingesetzt, müssen hunderte sein, glaube aber immer noch eher an die Sprinkleranlage, die diese seltsamen Geräusche verursacht

Um 23:45 Uhr im Bett, bisher keinerlei Magenbeschwerden, fast ein Wunder.

 

Dienstag 14.09.1999:                 Koh Samui

 

Nicht einschlafen können, stundenlang wachgelegen, Sonnenbrand schmerzt.

Um 7:30 Uhr aufgestanden, 30 Min. später zum Frühstück, keinen Hunger, nur wenig verzehrt.

Ab 8:55 Uhr in Lobby auf Traveltyp gewartet, schon den falschen angesprochen.

Fast wie erwartet kam Jeep erst gegen 9:20 Uhr. Waren die ersten, angeblich gesamt 5 Leute.

Stück gefahren, dann Paar aufgeladen (Schweiz, Südtirol ?), kurz danach noch einen Engländer oder Aussie (?).

Zuerst zu einer Felsformation an der Küste, Großvater und Großmutter o.ä. genannt. Gebilde in Penisform (Großvater) und Felsspalte Scheidenähnlich (Großmutter), Typ erzählte irgendeine Story dazu.

Dann hieß es warten auf größeren Jeep, da noch 2 Leute hinzukommen würden. Es handelte sich dann um 2 Ossies, offenbar Mutter und Tochter.

Weiterfahrt zu einem Wasserfall, angeblich 80 m  (dünnes Rinnsal). Dort konnte man dann für 500 B einen Elefanten anheuern um 30 Min. eine Runde zu drehen, bzw. um zum Wasserfall zu gelangen;  die Ossieweiber direkt dabei.

 

 

Elefanten-Besteigungsanlage

 

Der Engländer ging den ganzen Weg zum Wasserfall zu Fuß hoch, der Rest scharte sich um den „Reiseleiter“. Nur kurzes Stück hochgekraxelt. Wenig  Wasser im Fluß oder besser Bach  nichts Sehenswertes.

Weiter zu einem Ort, wo eine Art Eremit gehaust hatte, der im Juli mit 93 Jahren gestorben sei. Der hatte einen Bach gestaut, der auch als „Wasserfall“ verkauft wurde, dazu noch einige Statuen selbst kreiert hat. Ganz nett, immerhin hatte der Typ künstlerisch was drauf.

Hat auch Bildnis von sich und seinem Vater geschaffen, seine Frau soll noch leben, obwohl 2 Särge schon aufgestellt worden waren, in einem soll er liegen.

Weiter geht’s: nur bessere Feldwege, teilweise ungalublich steil, würde man mit einem normalen Wagen garnicht schaffen.

Wagen mußte halten, da sich Schlange („Viper“) mitten auf Weg sonnte, verschwand dann aber.

Um 13:45 Uhr Rast an einem Restaurant, ziemlich hochgelegn mit guter Aussicht.

 

 

Blick über Koh Samui, Ortschaften gibt es fast nur in Strandnähe

 

Jeder hatte vorher schon Flasche Wasser bekommen, nachdem unterwegs an Stand Getränke gekauft worden waren, desweiteren eine Flasche Bier und Cola (wahrscheinlich für ihn).

Essen mäßig: jeder Schlag Reis, dann 8 Teller, auf je 2 war das Gleiche mit sehr wenig Fleisch, eher was für Vegetarier.

Mit Luftgewehr konnte man dann noch in der Gegend rumballern bzw. auf Dosen, Flaschen oder Äste schießen, darauf verzichtet.

Nach ca. halber Stunde Weiterfahrt zu weiterem Wasserfall (16 oder 18 m), wo gebadet werden kann, sehr steiler Weg runter. Vorher zeigte er uns noch Gummibaumfarm, seine Eltern hätten sowas auch, der Preis sei dramatisch gefallen, jetzt 16 B pro Kilo, sonst 42 B.

Bei Sprung über Felsspalte böse umgeknickt, hatte wie ein dämlicher Tourist nur Sandalen an, merke direkt, daß das nicht gut aussieht. Fuß in Sekunden stark angeschwollen, Schmerzen halten sich aber noch in Grenzen.

Fuß in kalten Bach getaucht, Ute kam mit Schmerztabletten an, obwohl Schmerzen nicht das Hauptproblem sind..

Offenbar nichts gebrochen, kann noch halbwegs gehen oder besser gesagt humpeln. Der Guide rieb Fuß mit Tiger Balsam ein, zum Jeep geschleppt, ein Bursche kam mit Eis an, Fuß in Getränkekübel gesteckt, die Kälte ist schlimmer als die Schmerzen.

Ute spricht schon von Urlaub abbrechen und zum Röntgen fahren, so schlimm scheint es nicht zu sein, obwohl es nach Baenderriss aussieht. Wenn ich mir vorstelle hier mit einer rostigen Nadel operiert zu werden ...

Als letzte Station Fahrt zu einer Buddha-Statue, konnte mich nur bis zum Eingang schleppen.

 

 

Letzte Station der Tour

 

Um 18 Uhr zurück, wurden vor Hotel abgeladen, direkt in Nebenstraße zu einem Thai-Eßlokal, wo das SINGHA-Bier statt 60 B nur 40 B kostet.

Ute zur Apotheke, ich heilte meine Schmerzen von „innen“, 3 Bier getrunken. Sie kam dann an mit Verbandszeug und  Salbe

Zurück zum Hotel, erstmal geduscht. Sie legte dann Verband an,  tut bisher nicht so weh wie erwartet, hat sie wirklich gut gemacht - alle Achtung !

In Restaurant in Nähe Prawns gegessen,  1200 B los, war aber recht gut.

Bude aufgesucht und gefragt, was ein Wagen zum Flughafen kostet, angeblich 200 B, egal zu welcher Uhrzeit.

In Supermarkt noch einige Sachen gekauft und auf Balkon gesessen und Bier getrunken.

Zumindest imer noch wenig Schmerzen im Fuss, dafür aber ungefähr auf doppelte Groesse angeschwollen.

Es hat angefangen zu regnen, um 23:30 Uhr im Bett

 

Mittwoch 15.09.1999:                 Koh Samui

 

Mehrfach wachgeworden, insgesamt einigermaßen geschlafen. Fuß immer noch stark geschwollen, tut mehr weh als gestern, aber noch halbwegs erträglich..

Um 9:45 Uhr zum Frühstück, Wetter heute größtenteils bewölkt mit Auflockerungen, aber immer noch sehr warm.

Ich ging um 11 Uhr zum Pool, Ute legte sich mal wieder schlafen und kam einige Stunden später.

Zu nichts Lust, rumgedöst, um 16:30 Uhr abgehauen, geduscht und angefangen Koffer zu packen.

Um 17:40 Uhr wieder los, zur Strandbude mit den „betrügerischen“ Krabben, vorher noch 100 DM getauscht.

Etwas getrunken dort, war nichts los.

Zu Pizzeria gegangen, die relativ neu scheint. Ich bestellte erst Suppe, dann Rinderfilet, war ganz ordentlich, ein Bier 70 B.

Ute mußte ellenlang auf ihre Nudeln warten, ihre Hauptspeise (Pizza) wurde zuerst serviert, Gesamtkosten ca. 1200 B, heute war weniger los in dem Laden als gestern.

Gegen 20:30 Uhr zurück zum Hotel, vorher noch in Supermarkt 3 Bier geholt, Ute noch andere Kleinigkeiten.

In Bude von gestern Taxi für 6 Uhr morgens angeheuert, Kassiererin angeblich = Fahrerin.

Neuer Verband wurde angelegt, sie hatte an Rezeption noch „Wake-up-call“ wurde in Auftrag gegeben..

Koffer  mit kleineren Schwierigkeiten zubekommen, Material von Meiers Weltreisen war noch hinterlegt worden, dazu Fragebogen, wie einem das Hotel gefallen hat.

Apfel von zu Hause auf Früchteteller gelegt, morgen wird das Früstück aus Bananen bestehen.

Visa- Formular für Kambodscha zum Verrecken nicht gefunden, Wecker kurz nach 5 Uhr gestellt, gegen 22:30 Uhr im Bett

 

Donnerstag 16.09.1999:                 Koh Samui à  Bangkok à Siam Reap

 

Kurz vor 5 Uhr aufgestanden, ca. 1 Stunde später ausgescheckt.

Ein Taxibursche (doch nicht die Frau) schon frühzeitig da.

Fahrt dauerte doch nicht allzulange. Angeblich geht das Gepäck direkt bis Siam Reap.

Gegen 7:30 Uhr Abflug, Maschine wieder voll. Seltsames Frühstück wurde serviert: Fertigei und Würstchen, nur Obst gegessen, Tee und Orangensaft.

70 Minuten Flug, Gepäck kam fast wie erwartet auf Band an, von wegen direkt durchgestellt.

Durch einen „Tunnel“ zum Internationalen Flughafen, Ute ging nochmal zum KLM-Schalter, Tickets für Rückflug bestätigen, was noch nicht der Fall gewesen sein soll.

Gegen 10 Uhr am Schalter für den Siam-Reap-Flug, geschlossen, nichts tut sich. Erst um kurz vor 11 Uhr kam Bewegung in die Sache, wenig Andrang, zusammen fast 51 kg auf Waage.

Langer Weg zum Boarding, dort gibt es immerhin eine Raucherbox.

Auch hier tut sich nichts, Gruppe Japaner anwesend und einige Westler, zusammen ca. 18 Mann.

Flug soll eine Stunde Verspätung haben, waren im Endeffekt dann doch „nur“ 30 Minuten..

Es wurde auf genaue Sitzordnung bestanden, Tee und Saft als Getränk, dazu Art Schinken und Geflügelfleisch mit winzigem Baguette, schmeckte aber ganz ordentlich.

Gegen 13:30 Uhr Start, erschreckend: über Kambodscha Dutzende von Granattrichtern und Bombenkrater zu sehen, die meisten inzwischen mit Wasser gefüllt.

Flughafengebäude wie erwartet sehr klein, schon in Bangkok 3 Formulare für die Einreise ausgefüllt.

20 $ Visagebühr fällig, einer mußte an dem langen Holztisch 25 $ zahlen.

Die ganze Sache dauerte inkl. Gepäckaufnahme lediglich 5 Minuten

Kaum aus Flughafengebäude raus, ca. 20 Taxifahrer um uns rum, die meisten anderen Passagiere wurden direkt am Flughafen abgeholt.

Einige wollten sogar umsonst fahren, dazu priesen einige Soldaten ihre Burschen an, andere hatten Schilder von Hotel („Angkor Village“).

Schließlich für einen entschieden, der Ute am sympathischsten erschien, daraufhin verzogen sich die anderen relativ schnell – es kann nur einer gewinnen.

Pro Person, wie auch im INTERNET berichtet wurde, lediglich 1 $ fällig. Typ frug auch direkt nach Rundfahrt (ungeschriebenes Gesetz: den Typ den Du anheuerst ist auch Dein Fahrer in den nächsten Tagen). Für 8:30 Uhr morgen verabredet.

Zum Angkor Hotel, Bude zeigen lassen, für 55 $ wirklich ok, wenngleich kein Blick nach vorne raus, soll 5 $ mehr kosten.

Kofferschlepper 1 $ gegeben, das Hotel liegt wie fast alle anderen auch an größerer Straße, die zur Stadt führt, alles eher häßlich, sehr ländlich, viele Mopeds.

Inzwischen haben sich an meinem Fuß übelaussehende Blutblasen gebildet, das Ding ist schon fast schwarz.

Richtung Zentrum gegangen., einige Bonbons verteilt, aufgeblasener Luftballon platzte zur Erheiterung von einigen.

In „Tourist-Information“ gefragt, wo man Geld wechseln kann, sinnlos, Bank hat schon um 15 Uhr zugemacht, jetzt 1 Stunde später, Tickets für die „Ruinen“ hier auch nicht erhältlich.

Durst kommt auf, einen westlichen Typen angesprochen, ob es hier irgendeind ein Lokal gibt, zuckte auch nur mit den Schultern..

Einen Laden schließlich gefunden mit Schild „Money-Change“, immerhin besser als im Hotel, (hier 3900 Real – im Hotel 3700); je 20 $ getauscht (soll erstmal reichen laut INTERNET-Bericht).

In Bude je 2 Bier getrunken („Angkor Beer“) für 5000 R, „Starkbier“ 5500 R, nur mäßig kalt, da haben die meisten Asiaten kein Gespür für.

Zurückgegangen, geduscht, eine Schwüle hier ohnesgleichen, Ding nur schwer regulierbar.

Pool angesehen, sieht ganz ordentlich aus und scheint neu zu sein, im großen Hotelrestaurant absolut nichts los.

In Lokal nebenan, ( „BANTEA SREI“), scheinbar sehr teuer, ging im Nachhinein aber noch, da Portionen doch recht groß ( jeder 3 Teller ausgewählt) und absolut ausreichend, auch  von der Qualität gut. Je 1,5 Bier dazu..

 

 

Essen wird auf Holzkohleofen zubereitet

 

Gegen 21 Uhr ist dort schon das große Abräumen angesagt, auch ziemlich müde, um 21:30 Uhr schon im  Bett.

 

Freitag 17.09.1999:                 Siam Reap

 

Recht gut geschlafen, obwohl teilweise wieder starkes „Ziehen“ in Fuß.. Kurz vor 7 Uhr aufgestanden, 45 Minuten später zum Frühstück. In dem großen Saal erneut nichts los, zwar kein Buffet, aber was angekarrt wurde, war gut: Glas Saft, Obstteller, 2 Eier mit Speck und Würstchen, Tee oder Kaffee.

Fahrer war vor der bestellten Zeit da, zuerst zu einer Bude gefahren, wo man Tickets für das Gebiet kaufen mußte , auf gesonderter Spur. Je 40 $ abgedrückt, dazu muß man das Ding unterschreiben und ein Loch wird reingeknipst..

Zuerst zu Angkor Thom und dem Bayon-Tempel, weniger Touristen dort als erwartet. Erneut wechselhaftt bewölkt und sehr schwül.

 

 

Zwei Schwaben dort getroffen und einige Belanglosigkeiten ausgetauscht.

Ein Haufen Kinder auch direkt da, die ihren Krempel verkaufen wollen: Schals, Getränke, Flöten, Postkarten usw., verfolgen einen die ganze Zeit.

 

 

Direkt von Kindern umlagert

 

Bin für sie die „Attraktion“ mit meinen blutdurchtränkten Verband am Fuss, glauben alle der sei gebrochen, dies denen auch erzählt oder was heisst Baenderriss auf Englisch ???..

Alles ziemlich verfallen, nach und nach einen Tempel nach dem anderen abgeklappert.

Fahrer hatte damit gerechnet, daß wir zum Mittagessen zurück ins Hotel wollen und er Pause machen kann. Während wir rumliefen, hatte er sich einmal in Hängematte schlafen gelegt und mußte erst geweckt werden.

Nahezu alles gesehen: BOPHUON, TA PROHM (dem Urwald überlassen), BANTEA KDEI usw.

 

 

Der Urwald holt alles zurück

 

 

Tempel ohne Ende

 

 

Das muesste der BAYON-Tempel sein, so heisst auch ein Bier

 

Fahrer wundert sich nach wie vor, daß wir keinen Hunger haben.

Teilweise kräftige Regenschauer, aber nach kurzer Zeit vorbei, zweimal Flasche Wasser geholt (1000 R),, das „Matterhornwasser“  kostet das Dreifache.

Viele Länder am Wiederaufbau der Tempel laut Schildern beteiligt, es wird aber kaum was gemacht, außer die Steine zu numerieren oder einen Kran oder ein Gerüst hinzustellen.

Mehrere Soldaten boten Orden oder Abzeichen als „Souvenir“ an, Kindern Bonbons und Luftballons gegeben, Ute Kulis.

Zu ANGKOR WAT, grosse Anlage, lange dort rumgelaufen, noch recht gut erhalten, auf langer Brücke bis zu den Hauptsehenswürdigkeiten zahllose Verstümmelte, die Betteln.

 

 

Eingang zu Angkor Wat

 

Teile der Anlage wegen Einsturzgefahr gesperrt; einige Mönche sollen hier noch leben.

Allmählich keine Lust mehr auf Tempel, in Indien gibt es Schönere.

Um 16:10 Uhr zum GREEN ORCHIDEE-Restaurant (liegt auf selber Hauptstraße wie Hotel) und Fahrer bis morgen entlassen, soll uns morgen um 9 Uhr zur Fahrt zum TONLE SAP abholen.

Je ein Bier getrunken, dazu einen  Teller Fritten (3 DM für ein paar Dinger !), insgesamt 5 $ los – teuer, Zu Fuß zum Hotel zurück, 2 Packungen Marlboro a 1 $, bzw. 4000 R gekauft.

Verband am Fuß entfernt, sieht schon besser aus, kurz zum Pool, nur 4 Leute dort, Wasser sehr warm.,keine Handtücher vorhanden und auch keine Auflage auf Liegen.

Geduscht,, neuen Verband verpasst bekommen und um 19:15 Uhr wieder zum GREEN ORCHIDEE.

Ziemliche viele Touristen dort, Bedienung sehr schleppend: French Onion Soup, Schweinesteak, Spaghetti Bolognaise und Knoblauchbrot bestellt, alles sehr mäßig. Man ist noch nicht mit der Vorspeise fertig, dann kommt schon das Hauptgericht.

2,5 Bier dazu, waren die letzten, die gegen 21:25 Uhr gingen, Laden wurde mit Stacheldraht verrammelt.

Gegen 21:45 Uhr wieder im Hotel, noch nie erlebt: Armbanduhr durch die hohe Luftfeuchtigkeit ständig von innen beschlagen.

22:20 Uhr im Bett, ziemlich müde vom Rumlaufen.

 

Samstag 18.09.1999:                 Siam Reap

 

Schlecht geschlafen, leichter Durchfall in der Nacht, um 7:20 Uhr aufgestanden, Ute gegen 8:10 Uhr mehr oder weniger wecken müssen.

Zum Frühstück vorgegangen, das gleiche wie gestern: fast leer.

Um 9:10 Uhr startklar, heute kaum bewölkt und sehr heiß, Armbanduhr hat inwischen immer häufiger Aussetzer.

Zum See fahren lassen, Fahrt soll 16 $ für 2 Stunden kosten,  Bursche soll 3 Stunden für das Geld fahren. Typ stimmte überraschend schnell zu. Zeitlang Kanal langgefahren, an einigen Hausbooten vorbei, bis der eigentliche See erreicht war. Dort stellte der Bursche dann den Motor ab für ca. 15 Minuten, vermutlich um Zeit zu schinden, da der Kahn für eine Fahrt auf dem See bei dem hohen Wellengang eh ungeeignet ist.

 

 

Auf dem Tonle Sap - Riesending

 

Auf Rückweg hielt er dann an einem „Drinking Shop“, wo schon andere Touristen ausgenommen werden. Einer hantiert mit Schlange rum, dann ist dort noch ein Fischbecken vorhanden und 2 Karibus.

Zwei Packungen Zigaretten gekauft und kleine Flasche Wasser, für die unverschämte 1 $ genommen wurden. Hatte vergessen  etwas zu Triken mitzunehmen. Immerhin kann man auch in einheimischer Währung bezahlen..

Nach 90 Minuten schon wieder am Ausgangspunkt, Typ Geld in die Hand gedrückt.

Dem Fahrer gesagt, er solle zum Markt. Einige Hallen: der übliche touristische Schnickschnack, neben Lebensmitteln.

Kurze CAMEL-Hose für 7 $  gekauft, erst wurden 15 $ (!!!)  verlangt, in Markthalle in Koh Samui kostete das Ding 179 B.

Um 12:10 Uhr zum Hotel zurück, für kurze Pause, Hose passt, Frau hatte vorher Maß genommen.

14 Uhr wieder los, nach wie vor sehr heiß, zur Roluos-Gruppe: 3 recht verfallene Tempel, einer davon wird angeblich mit deutscher Hilfe wiederhergestellt, auch hier nur wenig Fortschritte zu sehen.

 

 

Noch ein Tempel

 

 

Auch ganz nett im Dunst der Hitze

 

An Kinder wieder Luftballons, Kulis und Bonbons verteilt, gaben im Gegenzug Ringe aus Palmenblättern geflochten.

An dem größten Tempel der Gruppe (BAKONG) mal wieder Kontrolle der Tickets. Junger Bursche mit Buckel kam an, der sich mit der Deutschen Geschichte gut auskennt.

Der Kerl wollte dann natürlich Geld sehen, angeblich für Englischbuch. Ute gab ihm ein paar Kulis und Füller, auch einem Mädchen, daß nicht richtig sprechen konnte und immer auf ein Gebäude zeigte, sie wollte erst auch keine Luftballons. Für 1000 R noch Flasche Wasser gekauft.

Insgesamt war nicht viel zu sehen gewesen.

Zu einem anderen Markt gefahren, nochmal nach Uhr mit Rechner gefragt, kostet hier 13 $ statt 16 $ heute morgen, aber immer noch zu teuer.. Ansonsten der übliche meist billige Krempel dort zu haben.

Zur Bude an Fluß gefahren, wo wir gestern waren, Fahrer kam mit und trank 2 Cola, wir je 2 Bier. Er spricht nur sehr wenig Englisch, hat Wörterbuch dabei, wäre aus Thailand und hätte 10 $ gekostet.,er hat angeblich Gastritis, Ute gab ihm noch Tabletten.

Strömender Regen hat angefangen mit orkanartigen Böen, bei manchen kommt Panik auf, ob die Planen an den Verkaufsständen halten.

Wollten erst zu einem Tempel, wo man gute Aussicht haben soll (auch Sonnenuntergang), hat keinen Sinn bei dem Wetter, obwohl Regen schon wieder aufgehört hat.

Fahrer hatte Ute den Mund „wässrig“ gemacht, als er von den „Nightclubs“ erzählte, ein Bier soll dort 2 $ kosten, will dort unbedingt rein, liegt in Hotelnähe.

Kurz geduscht und um 19 Uhr wieder in das Khmer-Restaurant, diesmal relativ voll, vermutlich wegen Wochenende. Wieder 4 Platten bestellt, diesmal  „große“ Portion Fleisch für Holzkohleofen, der auf Tisch plaziert wurde, war aber die gleiche Menge wie das letzte mal., lediglich der Ofen war größer, war aber wieder gut.

Ca. 15 Leute sitzen gespannt vor Glotze, wo irgendein Historienschinken gezeigt wird.

20 $ bezahlt, danach in den „Nightclub“ 100 m weiter.

Fast stockdüster da drin, ziemlich spartanisch eingerichtet: eine Band spielte und vor der Bühne gab es eine Tanzfläche, ansonsten Tisch- und Stuhlreihen. Sehr laut und kaum was zu sehen. Ein Bier 2,2 $, Ute gab 5 $. Ein anderer „Nightclub“, der ebenfalls in der Nähe ist und wie eine Bar aussieht, wäre bestimmt interessanter gewesen

Um 22:10 Uhr abgehauen, hatten mit Fahrer für morgen schon Fahrt nach Bantea Srei abgemacht (soll eine Art „Geheimtip“ sein wegen gut erhaltener Reliefs), er hatte nichts davon gesagt, daß das laut Reiseführern min. 15 $ extra kostet, vertraut einem scheinbar blind.

Um 22:45 Uhr im Bett

 

Sonntag 19.09.1999:                 Siam Reap

 

Um 7:30 Uhr aufgestanden, Putzfrauen nerven, tauchen schon um 7:45 Uhr auf, abgewimmelt.30 Min. später zum Frühstück, scheinbar reiste gerade größere Gruppe Japaner ab, deswegen gibt es heute Buffet, nur Obst gegessen.

Um 9 Uhr los, Wetter etwas bewölkt, aber heiß. Etwas längere Fahrt, unterwegs gehalten und weiteren Tempel besichtigt, die ganzen Namen kann man sich schon nicht mehr merken.

 

 

Eingang zum "Geheimtip"  Bantea Srei

 

Schlechte Wegstrecke, besserer Feldweg, bei Regen bestimmt nur mit Jeep zu befahren. Erster Eindruck: enttäuschend, Steinmetzarbeiten sind zwar teilweise besser als woanders, aber da muß man wohl Experte sein, wie ein älterer Mann, der alles haarklein mit großer Fotoausrüstung fotografierte.

 

 

Ganz gut erhalten- wohl nur was für Experten

 

Ansonsten die üblichen Verkäuferscharen: „Do you want to buy scarf ?, cold drink ? etc.“.

Danach alle anderen Tempel in der Gegend abgeklappert, kommen einem langsam zum Hals raus.

Fahrer faselte irgendwas unverständliches, meint wahrscheinlich den Aufschlag von !5 $, dann wollte er 1000 Real haben für einen Polizisten, da er sein Geld vergessen hätte, wozu bleibt unklar.

Weiter geht der „Tempelterror“, an den größereren stets Kontrolle der Tickets.

Einem kleinen Mädchen Flöte für 2000 R abgekauft, weiß eigentlich garnicht, was ich damit soll.. Armen Kerl ohne Bein 1000 R gegeben, um 14:50 Uhr wieder im Hotel.

Kurz hingelegt, 16 Uhr weiter, zuerst wieder zum BAYON-Tempel, nervige Kinder wieder zugegen, die dann einige Kulis bekamen.

Zum Sonnenuntergang dann zu dem Tempel, den wir ursprünglich gestern besuchen wollten. Verdammt steiler Hang mußte erst hochgekraxelt werden, mit meinem kaputten Fuß immer noch wesentlich schneller als Ute. Oben direkt Belagerung von Getränkeverkäufern und Souvenirkindern, viel Betrieb.

Es mußten dann noch äußerst schmale und steile Treppen bewältigt werden, bis man endlich am Ziel war.

Von Sonnenuntergang nichts zu sehen, da Unwetter aufkommt. In primitiver Hütte dort Schutz gesucht, sinflutartiger Regen, der Spuk war nach 15 Minuten aber vorbei.

Hier werden 4 Flöten für 1 $ angeboten, mein Bedarf ist mit der einen gedeckt. 2 Dosen Angkor Bier dort getrunken a 3000 R, direkt nach Aufstieg schon Flasche Wasser für überteuerte 2000 R erworben.

Kleiner Junge erzählte, daß es für 10 leere Plastikflaschen bzw. 5 leere Blechdosen 1 $ geben würde, kaum vorstellbar.

Ausblick recht ordentlich, da dieser Tempel ziemlich hochgelegen ist. Es wird schnell dunkel, abgestiegen, da bekommt man fast Angst, 2 Behinderten noch je 2000 R gegeben..

Um 18:40 Uhr wieder am Hotel, die 1000 R, hat er (wie erwartet) nicht zurückgegeben – egal, morgen früh will er uns um 6 Uhr abholen zum Flughafen.

Schnell geduscht und 30 Minuten später zum Essen ins Khmer-Restaurant, vorher noch in Bude gegenüber 5 Marlboro für 18000 R gekauft, es gibt „Mengenrabatt“, da der normale Preis 4000 R gewesen wäre.

Im Lokal, gleichen Platz eingenommen, man kennt uns schon. Größere Gesellschaft da, die aber schon im Aufbruch war. Erneut das Fleisch mit dem Holzkohleofen bestellt, während letztens „Sklaven“ uns das Essen zubereitet hatten, es zunächst selbst versucht. Aufgrund großer Qualmentwicklung kam aber dann doch ein Helfer an.

Einige Bier dazu, 2  Mädchen in Konkurrenz: eine im Tiger-Beer-Outfit, „unsere“ im Angkorbierdress, schenkt auch immer nach.. Erster Eindruck: die 2 sind sich spinnefeind, womöglich geht es hier nach Provision und da sieht es für Tiger-Beer schlecht aus.

Essen war wieder gut, wird aber offenbar täglich teurer, diesmal 22 $ quitt, etwas über 2 $ Trinkgeld gegeben.

Alles hängt wieder gebannt vor der Glotze, wo erneut ein chinsesischer Historienfilm läuft, um 21 Uhr ist grundsätzlich Schluß in dem Laden, Mädchen im Angkordress hatte sich wieder „Zivilkleidung“ angezogen, auch gegangen.

Ute wollte ihren Kram aus Hotelsafe haben, aber keiner von den Burschen angeblich berechtigt das Ding zu öffnen, warten auf den Generalmanager und wollen anrufen.

Möglicherweise gibt es morgen früh doch noch Frühstück, obwohl normalerweise erst ab 6 Uhr.

22 Uhr im Bett,Wecker auf 5 Uhr gestellt.

 

Montag 19.09.1999:                 Siam Reap/Phnom Penh/Saigon

 

Um 2 Uhr nachts schon wegen Durchfall wachgeworden, um 4:50 Uhr aufgestanden, 30 Minuten später Anruf, daß Frühstück fertig sei.

Ute hat auch die Scheißerei, hätte 8 (!) Imodium genommen, Auschecken verlief recht zügig: 50 $ pro Nacht, dazu noch eine Gebühr für Kreditkartenbezahlung in Höhe von 6 $, die Ute reklamieren will.

Zum Frühstück wieder nur etwas Obst verzehrt.

Fahrer war (wie immer pünktlich) gegen 6 Uhr schon da, 10 Minuten später zum Flughafen, erstaunlich viel Verkehr um die Zeit. In 15 Minuten schon da,

Fahrer 100 $ gegeben, keine besondere Reaktion, hatte damit wohl offenbar gerechnet, 4 $ Airporttax fällig. Auf dieser Touristenstrecke wird sogar eien Boing 737 eingesetzt, die zu 2/3 voll war.

 

 

Überraschend sogar moderne Maschine vorhanden

 

Mußten Gepäck aufmachen, ging aber alles sehr schnell. Start kurz vor 7:30 Uhr, nur 30 Minuten Flug lediglich ein Getränk wurde gereicht.

Rumgehangen, 28 Grad, aber nicht so schwül, lange gewartet, bis Schalter auf dem sehr kleinen Fughafen aufmachte (90 Min.), wenig los dort, Kontrollen so gut wie nicht vorhanden.

 

 

Flughafen in Phom Pheng

 

Kurz nach 11 Uhr Abflug, vorher noch Stange Marlboro für 8 $ gekauft, nur ca. 30 Leute in kleiner Propellermaschine, auch hier nur ein Saft als Verpflegung, ca. 45 Min. Flug, vorher mal wieder einige Formulare ausfüllen müssen, ging dann aber alles reibungslos, Devisen mußten wieder schriftlich angegeben werden, Glück gehabt: ein Thailänder mußte alles vorzählen, ich hatte doch noch mehr als erwartet.

Geld getauscht (100 $ 1 $ = 14000 Dong). Taxifahrer will 8 $, fuhr dann auch für 100.000 Dong, ca. 20 Minuten bis zum MAJESTIC-Hotel., Email von Buchung über Asia-Hotels.com vorgelegt, Tussi an Rezeption kann offenbar nichts finden, anderer kam an, Zimmer angeblich nicht mehr verfügbar, dafür will er zum gleichen Preis eine „Suite“ anbieten.

Kofferschlepper je 1 $ gegeben, sieht gut aus: großer Wohnraum.und Schlafzimmer auch überdimensioniert.

Etwas frischgemacht und rumgekramt, mit Taxi dann für 12000 Dong zum Kim Cafe, sehr warm, bestimmt 30 Grad, leicht bewölkt und etwas schwül., Flug klargemacht für Nha Trang, Saigon, Bangkok, Zeiten noch ganz günstig, können wir morgen schon abholen.

Längere Diskusionen wegen Fahrt ins Mekong-Delta, soll 230 $ kosten (Flüge 430 $ für 2 , 100 $ angezahlt) 4 Tage wären zuviel, preisen ihre 3-Tagestour an, erstmal überlegen.

In Straßencafe gegangen, Sandwich gegessen und Saigonbier getrunken.

Hatte vietnamesisch-genähte Hose aus Hue mitgenommen, Läden abgeklappert, sehr teuer, alle wollen 13 $ - 14 $. Schließlich reumütig in ersten Laden zurück und erstnal zähneknirschend 2 Hosen bestellt, sollen morgen abend fertig sein.

Chefin dort eine zierliche Vietnamesin, die in der Tat so aussieht wie das „tapfere Schneiderlein“., nicht besonders hübsch, aber knallharte Geschäftsfrau.

Noch ein BGI-Bier getrunken, hier ist alles gleichgeblieben. Was auffällt, daß es jetzt zahlreiche INTERNET-Cafes gibt, alle den gleiche Preis: 400 D/min, das ist günstig. Reingegangen und 5 Minuten Sportseiten angesehen, gratis wurde noch Tee und Süßigkeiten gereicht, Wetter in Deutschland gut: 20 Grad und trocken, soll so bleiben.

Zurück zum Hotel, hoch zur Dachterassenbar gefahren, ganz nett, dann zum Pool im 1. Stock, ist sehr klein.

Geduscht, Fuß an Knöchel immer noch leicht geschwollen, schmerzt noch, aber auszuhalten. Kurz vor 19 Uhr weiter, wollten erst zu dem billigen Italienischem Restaurant in Hotelnähe, hat (leider) geschlossen).

In deutschen Laden rein : Gartenstadt, teuer, wie alles in der DONG KHOI Gegend hier, aber gut (250.000) los, unverschämte Getränkepreise (ein Bier, FOSTER, mit das billigste z.B. 31000 D) haben auch DAB vom Faß.

Immer noch nicht klar, wie das mit der Fahrt zum Mekong-Delta ausehen soll.In Gegend rumgelaufen, 2 333-Bier a 10000 D getrunken, teilweise Belästigumg durch Kinder, um 21:50 Uhr wieder im Hotel, 22:15 Uhr im Bett.

 

Dienstag  21.09.1999:                Saigon

 

Mies geschlafen, etliche mal wachgeworden, kurz vor 8 Uhr aufgestanden, Zeitung gelesen, die unter Tür durchgeschoben worden war. Um 9:20 Uhr zum Frühstück, ausnahmsweise ziemlich hungrig.

Heute ziemlich bewölkt, einmal Regenschauer, aber erneut sehr warm.

Um 11 Uhr zu  Fuß zum BONG SEN-Hotel, die Internetbuchung einen Tag vorverlegt, offenbar kein Problem.

Danach in Buchhandlung, wo Ute sich mit Postkarten eindeckte, ich kaufte billige Landkarte. Zu größerem Supermarkt, längere Zeit dort aufgehalten, neue Uhr mit eingebautem Rechner (CASIO) gekauft für 250.000 D, diesmal hoffentlich echt.

3 Calvin Klein Hemden gekauft für 55000, 65000 und 80000, ob Originale bleibt unklar.

Dazu noch Insektenspray, Klopapier, Bier, Wein und eine Golfkappe für 2 DM, die mit einem Aufkleber versehen ist: "Hergestellt für die KAUFHOF AG Köln -–9,90 DM“).

Taschenlampe für 32000 D inkl. Ersatzbatterien auch noch gekauft.

Stange Zigaretten hier nur etwas über 7 $, Ute erwarb noch Uhr für 100.000 D, Verkäüferin ging nicht runter. Noch etwas dort im Innenhof  getrunken.

Schuhe putzen lassen, Bursche wollte erst 20000 D (!!), auf 10.000 D runtergehandelt, 12000 D gegeben, da gute Arbeit, obwohl eindeutig zuviel.

Zurück zum Hotel, nach kurzer Pause gegen 14 Uhr wieder los, vorher 200 DM getauscht (ca. 720000 D/100 DM).

Mit Taxi für knapp 50.000 D zum Stadtteil Cholon, einige Pagoden angesehen, eher uninteressant

 

 

In einem chinesischen Tempel. Das sind Räucherstäbchen, die brennen vermutlich tagelang

 

Um 16 Uhr zum Saigon Cafe, Sandwich gegessen und BGI-Bier getrunken, danach zu Kim Cafe, Tickets waren da, Fahrer angeheuert und Guide für Tour ins Mekong  Delta, 290 $ quitt, inkl. „Boattrip“

Zur Schneiderin, Klamotten noch nicht fertig, da 1 Stunde zu früh, jetzt 18 Uhr, zugesagt war 19 Uhr. Wieder zum Restaurant bei Kim Cafe. Ein „Galgenvogel“ setzte sich mit seiner Tussi  an Tisch neben uns, offenbar Belgier, äußerst ungepflegtes Volk

Ute rief von Bude nach Hause an, 1 Minute 70000 D. !

Ein chinesisch aussehender Typ, aber vermutlich Amerikaner setzte sich zu einer jungen Frau, die alleine da war. Faselte irgendwas von „Rockmuski machen“, ließ dann nach kurzer Zeit die Katze aus dem Sack: „I like you, really !“ . Seine Anbaggerungsversuche stießen aber eher auf Ablehnung. Hochinteressant hier, da könnte man stundenlang sitzenbleiben.

Reservierung für Bus nach Dalat auch schon klargemacht, Geld geht weg wie nichts.

Klamotten endlich fertig, Hosen sind besser geworden als bei An Bao in Hue.

Zurück zum Hotel, Gutschein für Frühstück liegt auf Tisch, geduscht und endlich frische Klamotten angezogen.

Fuß wurde neu verbunden, immer noch ziemlich dick, Schmerzen sind aber zurückgegangen. Gegen 21 Uhr wieder raus, zu Fuß zum „Italiener“ (Chau Chang), nach wie vor geschlossen, da geht offenbar nichts mehr. Taxi zu Kim Cafe genommen und dann in „Pizzeria“ rein, Pizza recht klein, aber eh keinen großen Hunger, 1 Bier dazu.

Ute will noch an den stinkigen Fluß, eigentlich Schwachsinn, mit Taxi dorthin, nicht mehr allzuviel los, Treff für Liebespaare, in Bude je ein 333-Bier a 12000 D getrunken.

Ab 23:10 Uhr endlich auf Bude, Koffer ging ging noch relativ leicht zu, muß unbedingt ausmisten, Reistetasche wird immer dicker.

Das gibt noch ein Spiel mit dem Gepäck morgen !, um 23:45 Uhr im Bett.

 

Mittwoch  22.09.1999:                Saigon/Can Tho

 

Um 2 Uhr schon wachgeworden, als elektronischer Wecker plötzlich losging, zeitlang gebraucht, bis das Ding endlich abgestellt war.

Um 7:20 Uhr aufgestanden, 50 Min. später zum Frühstück.

Burschen von Kim Cafe pünktlich da, fast wie erwartet Probleme mit dem Gepäck, ein Koffer mußte auf Beifahrersitz verstaut werden, Wagen soll getauscht werden. Einige Diskussionen erfolgten im Laden, weitere 40 $ Aufschlag fällig, dafür tauchte dann nach 30 Minuten endlich ein Mitsubishi-Kleinbus auf.

Wetter bewölkt, aber es blieb trocken. Der Guide entpuppt sich als der, der gestern abend schon durch gute Englischkenntnisse auffiel, sein name "Tri"

Nach 2 Stunden Fahrt auf guter Straße (N1) Rast gemacht in einem Ort namens Cai Be, Wagen hielt an Restaurant, in dem die „Busgruppe“ gerade aß.

 

 

In Cai Be - zu diesem Restaurant werden die Touristen gekarrt

 

Essen verschoben, auf kleines Boot und losgefahren, nur wenige hundert Meter zu Stelle, wo Reispapier hergestellt wurde. Ute kaufte dann 3 Pakete, ähnlich Popcorn, mehr ein symbolischer Akt.

Danach kurze Runde durchs Hafenbecken gedreht, nichts besonderes, zurück zum Restauarant.

Dort war es inzwischen fast leer. Guide bestellte „Elefantenfisch“, war gut. Weibliche Bedienung schnitt Stücke ab und wickelte sie in Reispapier, dazu je ein Bier, zueletzt Kaffee. Nur 70.000 D los.

 

 

Kellnerin serviert den Elefantenfisch

 

Wieder ins Boot, durch einige Kanäle gefahren, an Land gegangen und Stück Weg langgelaufen.

 

Ute mit vietnamesichen Hut, sieht ja noch ganz nett aus

 

 

Oh weia, nur noch peinlich

 

Dort gab es einen Friseur, der im Freien unter ein paar Bäumen sein Geschäft betrieb, alles sehr primitiv.

Dennoch hingesetzt, machte seine Arbeit wirklich sehr gut, sogar inkl. Rasur und Haare aus der Nase zupfen..

Trotz der altertümlichen Werkzeuge tat es nicht weh, wenngleich das Rasieren teilweise etwas unangenehm war. Er brauchte mehrere Klinge, Rasierschaum oder Creme hier unbekannt, er benutzte eine Sprühflasche in der normales Wasser war, vermutlich im nahegelegenen Kanal aufgefüllt.

 

 

Beim Billigfriseur ..

 

 

Gute Arbeit für wenig Geld

 

Soll laut Guide 4000 D kosten, da die Arbeit so gut war, 10000 D gegeben.

Wetter inzwischen besser geworden: aufgelockerte Bewölkung, aber nicht zu heiß.

Wieder aufs Boot, ganze Tour dauerte mehrere Stunden, der Guide namens Tri schlief teilweise.

 

Tri pennt - ich hellwach

 

An Anlegestelle wartete dann der Fahrer, nur noch 25 km bis Can Tho, müssen Fähre nehmen, da  große Brücke noch nicht fertig ist.

Ziemlich große Schlange, ausgestiegen und zu Fuß auf Fähre, Fahrt dauerte nur wenige Minuten. Auf anderer Seite an Bude je ein Bier a 7000 D getrunken, offenbar alles billiger hier als in den großen Städten. Für 2 Mädchen noch Luftballons aufgeblasen, Inhaberin der Bude band sie mit Gummiring zu, Ute verteilte einige Kulis, auch an Fahrradburschen, einer soll 39 Jahre alt sein  und ist schon total ergraut.

 

 

Fähre steht parat

 

Bus kam erst nach 30 Minuten an, zum Victoria Hotel, liegt recht weit weg vom Zentrum.Ute hellauf begeistert, wollten erst 85 $, aber Ute hatte Email dabei, in der was von 65 $ stand, Tri scheint sich nur zu wundern über den Luxus, blieb die ganze Zeit dabei.

Zimmer machen auch recht guten Eindruck.

 

 

VICTORIA-Hotel in CAN THO - 1. Adresse dort

 

Ute will daß die 2 uns in Stadt fahren und zum Essen mitkommen, einige Bordelle in Hotelnähe, sogenannte „Beer-Bars“, bessere Schuppen oder Wellblechhütten, die an  dunklem „Feldweg“ liegen, die einzige Straße zum Hotel.

Prostitution laut Tri zwar normalerweise verboten, aber 80 % der Offiziellen würden selbst da reingehen.

Restaurant wurde angesteuert, in dem schon die ganzen Touris drinsaßen, die mit Bus von SINH Cafe und Kim Cafe gekommen waren.

Einige Teller bestellt, Fahrer frühzeitig weg, ganz ruhiger Typ, spricht auch kein Englisch und fühlt sich sichtlich unwohl, quasi als 5. Rad am Wagen.

Tri ist 24 Jahre alt, ledig, erzählte einiges, würde sich z.B. oft einsam fühlen, wäre verliebt, aber nicht standesgemäß, sein Mutter sehr konservativ,

hat noch 5 Schwestern, für Politik würde sich keiner interessieren  etc.

Unter anderem 2 große Prawns bestellt, die kleinen schmecken besser, noch einige Bier getrunken, Rechnung war etwas über 400000 D.

Um 22:30 Uhr zum Hotel zurück, reichlich müde, sollen schon um 7 Uhr abgeholt werden zum „Floating Market“, 23:45 Uhr im Bett.

 

Donnerstag  23.09.1999:               Can Tho

 

Gut geschlafen, um 5:30 Uhr aufgestanden, 6:15 Uhr zum Frühstück, ein Croissant, etwas Obst und „Tee“ verzehrt,  der nach absolut nichts schmeckte.

Frau von Rezeption rief kurz vor 7 Uhr an, als die Burschen gekommen waren.

Heute wieder stark bewölkt, aber etwas kühler. Stück mit Auto zum Fluß, dann in Boot umgestiegen: ein Mann an Motor, eine Frau vorne als Steuermann..

Zum Floating Markt, zahlreiche Verkaufsboote, hauptsächlich Obst, Getränke und Gemüse.

 

 

Auf dem "Floating-Market"

 

Kurz an Land zu einer Bude, wo Reisnudeln hergestellt wurden, weitere Fahrt durch Kanäle, 2 Landgänge, einige Kinder wieder beschenkt. Besichtigung einer Reismühle, schließlich mit Wagen in eine Art  Park, wo es einige Tiere zu sehen gab, u.a. 2 Krokodile, Vögel, Schlangen etc.

 

Pause in dem "Naturpark"

 

Dann gab es einen Teller mit einheimischen Früchten für 12000 D.

Um 12:45 Uhr wieder im Hotel, strömender Regen hat kurzzeitig eingesetzt, hingelegt, etwas geschlafen, geduscht und Kassensturz gemacht. Beutel in alten Klamotten für Tri fertiggemacht, ziehe die Sachen eh nicht mehr an.

Um 17 Uhr runtergegangen, es soll ein kostenloses Shuttle-Boot zur Stadt geben. Starker Gewitterregen hat wieder eingesetzt, trotzdem kam Bursche an, daß das Boot da sei. Erstmal darauf verzichtet. Ute machte 2 Dosen Bier drauf  (a 2 $), über eine Stunde dort rumgeseßen. An Rezeption nochmal nachgefragt, Telefonverbindung sei unterbrochen einige Minuten später Boot dann doch wieder da, sind die einzigen Fahrgäste.

Überfahrt nur ca. 10 Minuten, zum selben Restaurant wie gestern. Ente bestellt (war gut), dazu den gleichen Fisch – Hotpot wie gestern, allerdings kaum Fisch drin, dafür mehr Gemüse, dann noch Schweinefleisch und Shrimps  mit Reis.

Nach und nach Treffen die Gruppen wieder ein Laden ist Goldgrube für die offenbar 2 Schwestern, die das Ding führen.

 

 

Im Restaurant in Can Tho mit allen

 

Kaum zu glauben: der belgische „Galgenvogel“ mit seiner Tussi ist auch da.

Nach einigen Bier gegangen, etwas durch Straßen gelaufen, hier gibt es nicht viel zu sehen: eine große Promenade mit Ho Chi-Minh-Denkmal und ein paar Seitenstraßen.

Dazu noch etwas größere Markthalle, wo wir kurze Runde drehten, dann wieder zurück zum Restaurant und jeder weitere 2,5 BGI-Bier getrunken. Kosten normalerweise 9000 D pro Flasche, 50000 D wurde abgerechnet, vermutlich wegen den Reinigungstüchern, die in Plastik eingeschweißt, immer als erstes gebracht werden.

Einen Luftballon in Vogelform an Kind gegeben. Es wird zusehends leerer, man sieht tatsächlich keine jungen Vietnamesinnen, die rauchen oder Alkohol trinken, laut Tri würden die dann als Huren angesehen.

Inhaberin besorgte uns Art Motorrikscha, für 20000 D gegen 22:45 Uhr zurück, 1 Stunde später im Bett.

 

Freitag  24.09.1999:                Cantho/Chau Doc

 

Um 4 Uhr aufs Klo gemusst, um 7:50 Uhr raus, kurz vor 9 Uhr zum Frühstück, nach wie vor so gut wie nichts los im Hotel.

Ausgescheckt und kurz vor 10 Uhr ging es dann weiter, heute gering bewölkt und heiß.

Erster Halt an einer kambodschanischen Pagode nach kurzer Fahrt, außer einer Schulklasse nichts nennenswertes. Beim nächsten  Stop noch kurzer Fußmarsch zu einem Kanal, wo es dann für 30000 D (ziemlich teuer !) zu einer Art Tierpark ging, 2000 D Eintritt, auf Aussichtsplattform geklettert, wo man tausende von Störchen beobachten konnte

Dort noch ein Bier getrunken, Tri klagte wieder über sein Singledasein, seine Mutter würde jetzt Frau für ihn suchen, dabei würde die ganze Verwandtschhaft der Zukünftigen auf „schwarze Schafe“ untersucht.

Bis zu einer kleinen Ortschaft gefahren, in der Räucherstäbchen hergestellt wurden, kurz besichtigt. Bedauernswerte Geschöpfe, die für ein paar Pfennig täglich tausende von den Dingern herstellen müssen.

 

 

Für ein paar Pfennig müssen die armen Schweine tausende von Räucherstäbchen anfertigen - meist Kinder

 

Längere Fahrt dann nach Chau Doc, ein Hotel etwas außerhalb wurde angefahren, soll 15 $ kosten, gefiel Ute nicht besonders, war auch recht einfach, der Luxuskasten Victoria Chau Doc soll wegen Renovierung immer noch geschlossen sein.

Nächster Halt an Hotel in Innenstadt, angeblich das beste Ding, kostet 30 $ inkl. Frühstück, reißt auch keine Bäume aus, erneut hat sintflutartiger Regen angefangen.

Nach 30 Minuten mehrere Kilometer zurückgefahren in eigentliches Stadtzentrum zu einem relativ großen Markt. Der übliche Kram dort: Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Schlangen usw.

 

 

Auf dem Markt hier gibt es alles, Fische ...

 

 

Frösche ...

 

 

 

Schweinsköpfe ...

 

 

Enten - zubereitet

 

 

Aale usw.

 

Tri kaufte ein:  einen Beutel mit unbekannten Früchten, die ganz ordentlich schmeckten, aber wenig Fruchtfleisch hatten, stattdessen einen großen Kern. Desweiteren winzigen Beutel Tee, Obst („für Frau in Office“)  und einen „Mooncake“, da heute Vollmond sei und ein besonderes Fest anstehen würde, nur zu diesem Anlaß wird der spezielle Kuchen verkauft.

Zurück  Richtung Hotel, dann zum Sonnenuntergang zum höchsten Hügel dort (260 m).

Einige Parteibonzen dort anwesend,  wollten unbedingt, daß wir mit ihnen fotografiert werden. Zwei Aufnahmen wurden dann gemacht, behandeln ihre Landsleute (Tri und Fahrer)  wie Luft, einer sprach ein paar Worte Englisch.

Tri erzählte die Legende von einer Statue, die hier gestanden hätte, eine Art Mariennachbildung. 14 Jungfrauen hätten sie in die Pagode bringen müssen, da sie für Männer seltsamerweise zu schwer gewesen sei.

 

 

Ausblick vom höchsten Punkt in Chau Doc

 

Laut Tri könnte ich hier jede Menge hübsche „Girlfriends“ haben („you are handsome“), die Frauen würden nicht auf breite Nasen stehen, wie bei vietnamesischen Männern üblich sei.

Berg Stück runtergefahren und an Bude ein Bier getrunken, anschließemd in die Pagode rein, die relativ groß ist und nur wenige Meter vom Hotel entfernt liegt.

Um 19:30 Uhr wieder die 6 km zur Stadt gefahren und in Restaurant rein, Fahrer aß auch mit. Frosch probiert, garnicht übel, so ähnlich wie Hähnchen.

Ballon „Chinese“  an Kleinkind gegeben, kommen gut an die Dinger, die Bonbons sind schon fast alle verteilt.

Für 10000 D einen Masseur dort angeheuert, der sich als Stümper erwies, Statt Massieren wurde Kneifen geboten und mein lädierter Fuß malträtiert, so daß ich vor Schmerzen  aufschreien mußte. Er gab mir zum Schluß zur „Versöhnung“ die Hand und nach einer gemeinsamen Zigarette war die Sache ausgestanden.

 

 

Von einem "Masseur" foltern lassen, sehe voellig fertig aus und so fuehle ich mich auch

 

Reiswein getrunken, soll 40 % haben, schmeckt aber verdammt so, als wäre er mit Wasser gestreckt.

Insgesamt sehr billig hier, lediglich 200.000 D los.

Tri drägt zum Aufbruch, zu eiiner Art „Marktplatz“, wo recht viel Volk war, dort holte er dann seinen Mooncake raus, hatte 2 Sorten, einer ging vom Geschmack noch, der andere schmeckte wie Käse mit Puderzucker, dann erzählte er die Story von Cuoi, dem Hund und den Banyantree, woran jedes Kind in Vietnam  glauben würde, die Geschichte geht so: (deutsche Übersetzung von mir):

 

Vor langer Zeit lebte ein Junge namens Cuoi. Da seine Familie sehr arm war, verbrachte er die meiste Zeit damit die Büffel in der Nachbarschaft zu beobachten, die Schweine zu füttern und Feuerholz zu sammeln.

Eines Tages im Wald sah er einen neugeborenen Tiger, mit dem er spielte, wie mit einer kleinen Katze. Auf einmal hörte er in den Büschen das Fauchen   eines großen Tigers, der Mutter, die von der Jagd zurückkehrte. Vor Schreck warf er den kleinen Tiger mit so einer Wucht zu Boden, daß der starb und Cuoi kletterte vor Angst auf einen Baum, damit rechnend, daß der große Tiger ihn töten würde.

Aber zu seinem Erstaunen beugte sich die Tigermutter über ihr totes Kind, ging zu einem nahegelegenen Banyantree, pflückte einige Blätter und legte sie auf ihr Kind.

Cuoi traute seinen Augen nicht: nach einigen Minuten bewegte sich der kleine Tiger wieder und bewegte sich, als wäre nichts geschehen.

Nachdem die Tiger verschwunden waren, kletterte Cuoi von dem Baum und sammelte einige Blätter von dem Banyanbaum.

Auf dem Weg nach Hause fand er einen toten Hund, er legte die Blätter auf das Tier und nach kurzer Zeit stand der Hund auf.

„Dieser Baum ist ein Wunder“ rief Cuoi.

Am nächsten morgen ging er zurück in den Wald, grub den magischen Baum aus und pflanzte ihn vor das Haus seiner Eltern. Zu seiner Mutter sagte er: „ Werfe keinnen Abfall oder dreckiges Wasser in die Nähe des Baumes“

Cuois Mutter glaubte ihm von der Geschichte kein Wort, . sie warf den Abfall in die Nähe des Baumes. Eines Tages wurde der Baum immer größer und er wuchs in den Himmel. Cuoi verscuchte ihn an den Wurzeln runterzuziehen, aber er löste sich von der Erde und flog mehre Tage durchs All bis zum Mond.

 

Deswegen glaubt jedes Kind bei Vollmond Cuoi, den Hund und den Banyantree auf dem Mond zu sehen, es soll ein Lied dazu geben: (englische Version):

 

Cuoi, Cuoi, the dram-time boy, Alone, alone, on the moon. Playing with the stars in the lost twilight, Until later becomes soon.

 

Der Tee, den er mitgebracht hatte, wurde zubereitet von einem jungen Mädchen. Es wurde auch irgendein „Milkshake“ angeboten, abgelehnt, vermutlich wollte er, daß sie ein paar Pfennige verdient, tat mir im Nachhinein leid, richtig rührend die ganze Sache.

Zahlreiche Bettler unterwegs, die Geld habe wollen oder was zu essen, sogar Tri gab etwas, da an diesem Tag das Geld wohl etwas lockerer sitzt

Um 22:40 Uhr Aufbruch, zurück zum Hotel, er schläft auch dort, in eine Art Sammelraum

Dies sei das beste Hotel, wo er je gewesen sei – armer Kerl.

Fahrer hatte sich nach  dem  Essen wieder frühzeitig aus dem Staub gemacht, wirkt reichlich deprimiert – schon seit Tagen.

Keine Bettdecke vorhanden, Handtücher sehen auch schon etwas gebraucht aus, dafür funktioniert wenigstens die Klimaanlage

Ziemlich müde, noch schnell rasiert und um 23:45 Uhr im Bett, statt um 7 Uhr, soll es morgen um 8 Uhr erst losgehen..

 

Samstag  25.09.1999:                Chau Doc/Saigon

 

Katastrophal geschlafen, um 2 Uhr und um 4 Uhr wegen starken Durchfalls aufstehen müssen. Um 5 Uhr wieder wachgeworden durch das Geschrei eines Geckos, der sich irgendwie ins Zimmer geschlichen hatte und durch ohrenbetäubenden Lärm, der aus Frühstücksraum kommt, wo offenbar die Glotze bis zum Anschlag aufgedreht ist.

Kurz vor 6 Uhr schließlich auf, 1 Stunde später zum Frühstück, nach Einnahme einer Imodium von weiteren Durchfällen verschont geblieben.

Ein Brötchen mit Käse gegessen, dazu Tee. Ute 2 gebratene Eier, mehr gab es nicht, da man nur eine Sache aussuchen durfte.

Kurz nach 8 Uhr weiter, Koffer diesmal selber runtergeschleppt, in Stadt reingefahren und wie gestern abend an dem Hotel in der Nähe des Marktes gehalten. Dort kleines Boot bestiegen, erster Halt an einem „Hausboot“ auf Fluss,  im „Keller“  tonnenweise Fische, die Besitzer, sollen alle ziemlich vermögend sein. Bursche warf Futter durch Luke, aufgrund trüben Wassers aber nicht viel zu sehen.

Landgang durchgeführt, in Holzhütte rein, wo Tücher gewebt wurden, einigen Kindern Kulis gegeben, die immer mehr haben wollten. Zu einer Moschee gelatscht, die 1992, hauptsächlich vom Geld von Auslandsvietnamesen finanziert sein soll, nicht besonders sehenswertes.

Gering bewölkt und äußerst heiß, um 10 Uhr dann Rückfahrt und erneuter Gang über den Markt, heute wird mehr Fisch angeboten..

Laut Tri tuscheln die Frauen über mich und halten mich für hübsch.

In Wagen eingestiegen und weiter, mit Fähre übergesetzt und zu seinem Heimatdorf gefahren. Das Haus sieht für die hiesigen Verhältnisse schon recht gut und teuer aus. Einige von seinen Schwestern da.

Mutter kam dann mit Essen an, viel zu viel, Fahrer kam später und blieb nur kurz, hat ein Hemd an von mir, das noch sauber war, passt ganz gut.

Mutter soll Vegetarierierin sein, deswegen statt Fleisch nur Tofu, war aber gut, besonders das mit den Pilzen, die letzten Kulis verteilt und nach ca. 1 Stunde Aufenthalt weiter.

 

 

Mutter von Tri und eine seiner Schwestern

 

Wieder mit Fähre übergesetzt, strömender Regen hat wieder eingesetzt, aber erneut nach kurzer Zeit vorbei.

Tri gab uns seine Emailadresse, hat zwar keinen eigenen PC, könnte das aber im INTERNET-Cafe abrufen, schrieb sich auch unsere auf. (nie was von gehört)

Er sang dann noch auf der Fahrt die vietnamesische Nationalhymne und sein Lieblingslied „Beautfiful Sunday“.

Er erzählte noch einige Geschichten aus seiner Erfahrung als Touristenführer, z.B. von der recht dicken Frau, die sich die traditionelle Tracht der vietnamesischen Frauen zugelegt hatte (Ao Dai, sprich: „Au Jei“) und sicher war dadurch schlanker auszusehen, wäre aber katastrophal gewesen.

Häufig würden junge vietnamesische Frauen von ihren Familien „verkauft“ zwecks Heirat an reiche Ausländer, hauptsächlich Taiwansesen. Eine aus seinem Ort wäre auch vermittelt worden an einen alten behinderten Taiwanesen, der mit mehreren Brüdern zusammenlebte. Was folgte kann man sich fast denken: sie wurde mehr  oder weniger als Sexsklavin gehalten., hatte dann eine andere Vietnamesin kennengelernt, die mit einem (anständigen) Mann verheiratet war und sich ihr anvertraut.

Letztendlich wäre sie jetzt wieder in das Dorf zurückgekommen – völlig gebrochen.

Er bedankte sich ganz pathetisch, daß wir bei Kim Cafe gebucht hätten, es gab dann noch ein T-Shirt für jeden.

Gegen 18:40 Uhr am BONG SEN Hotel, obwohl viel los, ging es einigermaßen zügig, auch wenn es offenbar Probleme gibt, da „Managertyp“ meinen Paß haben will, Zimmer macht guten Eindruck – sehr zufrieden damit.

Darauf geeinigt, daß Tri 20 $ Trinkgeld bekommt und der Fahrer 10 $,  schien zufrieden. Ihm versprochen, daß er sein Wunschmotorrad bekommt, eine HONDA SPACEY, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Wie sagte er: je besser das Motorrad, desto höher die Chancen bei den hübschen Mädchen, ist offenbar auch nicht anders als bei uns.

Nach 15 Minuten wieder los, 200 DM noch getauscht, In Einkaufscenter je 2 Bier getrunken, Holzkiste für Schwester gekauft, sollte erst 170.000 D kosten, bin des Handelns müde, aber „Chefin“ bot das Ding dann schließlich für „nur“ 110000 D an.

Ute kaufte noch einige Becher und Töpfe, ein Teil für die Mutter von Tri, später dann noch Stange Marlboro für 105000 D und Tube Zahnpasta für 7500 D gekauft.

Zurück zum Hotel, geduscht, rasiert und umgezogen, Tri wollte noch, daß wir eine Beurteilung über ihn schreiben.

Um 20:30 Uhr zum Saigon Cafe, Hähnchen gegessen, war ziemlich trocken, Ute Pizza, sie kaufte dann noch 10 Bilder (a 10000 D), die hier überall von Straßenhändlern angeboten werden.

Sie glaubte Tri auf Moped mit einem Mädchen gesehen zu  haben, alles nur Show ?. Um 22 Uhr zu Kim Cafe rübergegangen, Tri noch da, Fahrt nach Dalat bezahlt, Abfahrt soll um 7:30 Uhr sein, sollen bisher nur 4 Mann sein, die in großem Bus mitfahren. Er frug wieder nach der Beurteilung und drückte uns „Commentbook“ in die Hand, wo erst 3 Eintragungen drin, besonders angepriesen wird dort ein Burche namens „Hai“.

Nebenan draußen hingesetzt und bei einem Bier ein paar Sätze (hauptsächlich Gesülze) dort reingeschrieben.

Ute hatte ihre Klamotten bei Schneiderin vorher schon abgeholt

Den belgischen „Galgenvogel“ mit seiner Tussi auch schon wieder gesehen, das Pack verfolgt einen geradezu.

Für 13000 D mit Taxi zum Hotel zurück, 23:30 Uhr im Bett..

 

Sonntag  26.09.1999:                Saigon /Dalat

 

Endlich mal durchgeschlafen, um kurz vor 6 Uhr auf, 20 Min. später zum Frühstück, ausgecheckt und schon um 7:10 Uhr an Kim Cafe.

Tatsächlicher großer Bus, nur ca. 15  Leute, daher noch genug Platz, unser großes Gepäck wurde durchs Fenster reingehievt.

Um 7:35 Uhr ging es dann los, erster Halt kurz vor 12 Uhr an großem Restaurant an Straße, in dem gerade eine Hochzeitsfeier stattfindet.

Hühnersuppe gegessen (sehr mäßig) und ein Bier dazu, 12:30 Uhr dann Weiterfahrt

 

 

Recht neuer Bus nach Dalat

 

Endlich da,  Hotel, was Ute ausgesucht hatte, existiert nicht mehr, jetzt irgendeine staatliche Instanz dort drin.

Art Kim Cafe 2 dort, 2 Bier dort getrunken, so gut wie nichts los, für 7000 D dann per Taxi (das ist die Grundgebühr hier, in Saigon 12000 D), zum NOVOTEL, 70 $ inkl. Frühstück soll das kosten, Zimmer recht klein, aber sauber.

 

 

NOVOTEL in Dalat

 

Wetter hier erheblich kühler, teilweise Regensschauer.

Nach 30 Minuten wieder los, zu Fuß zur Innenstadt, nicht viel Sehenswertes, durch Markthalle gelaufen,  an Straßenstand Baguette gegessen mit irgendeinem scharfen Zeug drauf, recht groß und billig (nur 2000 D), in Restaurant 2 Bier auf Terrasse getrunken, einen aufdringlichen Schuhputzer angeheuert, der dann meine Sandalen polierte. 5000 D gegeben, schien sehr zufrieden, kein Wunder bei 5 Minuten Arbeit.

Wieder zurück zu dem Ding, wo der Bus gehalten hatte und man Touren und Fahrten buchen kann. Flasche Maulbeerwein fast leergemacht, ziemlich süss., außer uns kamen nur noch 2 französischsprechende Typen rein.

Fahrt nach Nha Trang gebucht, soll 8 $ pro Person kosten, man will uns um 8 Uhr vom Hotel aus abholen.

Soll wieder ein grosser Bus sein, wieviele Leute ist noch unklar.

Zum Hotel zurück, geduscht und um 19:20 Uhr zu einem Restaurant in der Nähe, Hase bestellt („Tho“), war klein und schien eher ein kleines Karnickel zu, geschmacklich aber gut.

Ute Hähnchen, was aber nicht gebracht wurde, dazu „Chicken Rice“, der ganz gut war.

Sie hätte angeblich eh keinen Hunger , einige Heineken Bier dazu getrunken (Dose 12500 D, Flasche 10000 D bei gleichem Inhalt)

Fussball läuft mal wieder im Fernsehen, irgendein Spiel der italieniischen Liga, fast alle hängen davor.

Nur knapp 89000 D los, Dose Bier noch mitgenommen und zurück zu Hotel, ziemlich warm, da keine Klimaanlage, war auch verdammt kühl geworden, Hotel wirkt völlig leer, um 21:30 Uhr schon im Bett.

 

 

Nachbau des Eiffelturms in Dalat

 

Montag  26.09.1999:                Dalat/Nha Trang

 

Fenster einen Spalt aufgelassen, , ab 4 Uhr morgens schon starker Lärm von Straße her, 6:10 Uhr schließlich aufgestanden, 40 Minuten später zum Frühstück. Bus kam erst um 8:20 Uhr, gleiches Ding wie gestern, aber diesmal gut voll, dennoch kein Problem mit dem Gepäck.

Heute wieder wolkenlos und heiss, erster Halt an einem Pass, wo nicht viel zu sehen war. Weiterfahrt zu einem CHAM-Tempel und dort 20 Min. Pause, 5000 D Eintritt für das Ding, recht gut renoviert, kleinen Hügel bis dorthin erklommen..

 

 

Pause an einem CHAM-Tempel auf einem Hügel

 

Einem kleinen Mädchen noch Luftballons, Bonbons und Kaugummi geschenkt.

Um 12:15 Uhr Mittagspause an ganz nettem Restaurant, Essen weniger gut, Hähnchen- und Schweinefleisch hart und zäh. Um 13 Uhr weiter und um 14:30 Uhr endlich in Nha Trang

Einige Hotels wurden abgeklappert, d.h. die Leute, die noch nicht gebucht hatten sprangen raus und guckten sich das Ding an, meist sehr einfache Unterkünfte, Bus wird aber zusehends leerer.

Man fuhr uns zum Vien Dong Hotel, Preisnachlass von 35 $ auf 28 $ inkl. Frühstück.

Pass mußte abgegeben werden, um 15:30 Uhr zum Pool., ziemlich wenig los dort.

Zwei BGI-Bier a 9000 D. getrunken, Hochzeitsgesellschaft gekommen, an die Kinder einige Luftballons verteilt.

 

 

Kinder kurz vor der Hochzeit mit meinen Ballons beschäftigt

 

Gegen 17:30 Uhr dort abgehauen, geduscht, rasiert, 60 Minuten später wieder los. Zuerst zur COCONUT-Bar, etwas getrunken und Billiard gespielt, nichts los hier

Zwei Cyclos für je 10000 D angeheuert und zum Than The Restaurant , Laden nicht wiederzuerkennen: total modernisiert und aufgestockt, d.h. man kann jetzt auch im 1. Stock essen, grössere Gruppe dort, wenn man ehrlich ist: früher war es einfacher, aber schöner.

1 Kilo Prawns bestellt (150000 D), schmeckten gut wie immer, noch 1 kg nachbestellt, Bedienung guckte völlig ungläubig.

Einige Worte mit Besitzer gewechselt, der doch ziemlich alt geworden ist. Glaube nicht, daß er uns wiedererkannt hat, obwohl er so tut.

 

 

Mit Besitzer im Lokal

 

Wieder mal starker Gewitterregen, insgesamt 400000 D quitt, mit Cylo nochmal zur COCONUT-Bar auf ein Spielchen, erst um 0:45 Uhr im Bett.

 

Dienstag   28.09.1999:                Nha Trang

 

Geschlafen wie tot, noch ziemlich kaputt, 8:20 Uhr aufgestanden, gegen 9 Uhr zum Frühstücksbuffet, keine grosse Auswahl mehr, zahlreiche Holländer dort. Um 10:15 Uhr ausgescheckt, sieht auf Rechnung wie 88 $ statt nach 28 $ aus, hoffentlich gibt das keinen Ärger.

Taxi angeheuert und für ca. 15000 D zum Ana Mandara, Buchung war dort verhanden. Kurz nach 11 Uhr auf Zimmer, jetzt gibt es sogar kostenlos Wasser,

vielleicht hat meine Beschwerde  letztes Jahr doch was bewirkt.

Reichlich müde, kurz hingelegt und um 13 Uhr zum Strand, auch hier erfreulicherweise wenig los. Eine Stunde später zur Casa Italia nebenan, da Hunger aufkam, Pizza gegessen (50.000 bzw. 65.000 D), war recht gut, SAIGON-Bier dazu, dann wieder am Strand rumgelegen.

Starke Magenprobleme heute, geduscht und um 17 Uhr auf „Strandterrasse“ 2 überteuerte Dosen Bier getrunken.

Stromausfall, funktionierte aber alles ziemlich schnell wieder, da Dieselaggregat vorhanden.

Zu Fuß losgezogen, es hat sich einiges getan, gegenüber vom ANA MANADRA jetzt haufenweise Getränkebuden bzw. kleinere Geschäfte.

Bis zum SAILING CLUB  gegangen, nichts los, offenbar zu teuer: ein Bier 15000 D. Strömender Regen hat angefangen, Taxi angeheuert und zum THAN THE Restaurant. Bis auf eine holländische Gruppe keine weiteren Gäste da, 1 kg Prawns geordert, die Bedienung lacht schon.Ute diesmal Ente – gut wie immer, auf Kosten des Hauses gab es dann zum Nachtisch noch Tee und einen Früchteteller.

Anschließend zu Fuß zur RAINBOW-BAR, verfolgt von Cyclofahrern, laute Musik, fast ausschließlich westliche junge Leute dort, Art Disco, ziemlich voll, Preise ähnlich wie im SAILING CLUB. Ein Bursche verteilte kostenlosen vietnamesischen Rum um die Stimmung anzuheizen.

Zu Fuß zum Hotel zurück, nochmal kurzen Blick vorher in SAILING CLUB geworfen, nach wie vor nichts los, kurz vor 1 Uhr im Bett.

 

Mittwoch   29.09.1999:                Nha Trang

 

Recht gut geschlafen, um 6:30 Uhr mal aufstehen müssen, danach nicht mehr richtig eingeschlafen. Um 8:45 Uhr schließlich endgültig aufgestanden, 1 Stunde später zum Frühstück, etwas mehr als gestern gegessen.

Ich ging dann wieder zum Strand vor, erneut nichts los, gelesen. Ziemlich bewölkt, dennoch Sonnenbrand geholt, da mal wieder nicht richtig eingerieben.

Um 14:45 Uhr wieder zur Pizzeria, erneut Pizza und BGI-Bier dazu, Ute diesmal Nudeln, ich bekam garnicht alles auf.

Noch bis 17:45 Uhr  am Strand rumgelegen, dann geduscht, Wasser läßt sich nicht regulieren – viel zu heiß. Schmerzen im Fuß haben weitgehend nachgelassen. Neue Flasche Wasser ist auch gebracht worden.

Es gewittert zwar, aber noch trocken. Mit Taxi zur COCONUT COVE (nennt sich jetzt auch LOG-BAR), fahren lassen für 15000 D, Cyclofahrer wollen für die Strecke auch 10.000 D pro Person.

Auch hier fast nichts los, Billiard an schon ziemlich verschlissenem Tisch gespielt, dazu 4 Bullen BGI-Bier (kostet auch hier 15.000 D)

Holländische Gruppe tauchte dort auf, plötzlich wieder (immer wenn starker Wind aufkommt) strömender Regen.

Nach einigem Suchen Taxi zu THAN THE gefunden, Bursche kennt den Laden nicht, mußte erst aufgeschrieben werden. Waren die einzigen Gäste, Inhaber hatte uns offenbar schon erwartet.

Mal wieder 1 kg Prawns, Ute diesmal ganzen Fisch für 40000 D, immer wieder ausgezeichnet, ca. 250.000 D inkl. allem los.

 

 

Es war wieder superlecker - da lacht das Herz

 

Taxi rufen lassen und für 23000 D zu einer Diskothek neben Ana Mandara, normalerweise 25000 D Eintritt, nichts bezahlt, einfach durchgegangen, keiner sagte etwas.

Wenig los, einige angetrunkene Westler, die ihr Glück bei vietnamesischen Mädchen versuchen, von denen dann noch mehrere reinkamen. Die ganze westliche Scheiße macht die Leute nur kaputt.

Nach je einem Heineken-Bier Laden verlassen und um 0:15 Uhr im Bett.

 

Donnerstag   30.09.1999:                Nha Trang

 

Um 8:45 Uhr wieder aufgestanden, um 4:30 Uhr bereits wieder Pinkeln müssen.

Um 9:50 Uhr zum Frühstück, 2 Eier, Milch, Banane, für meineVerhältnisse verdammt viel, diesmal mehr Gäste zugegen, darunter auch recht viele asiatische Frauen, die ohne Männer reisen, Japanerinnen oder aus Suedkorea..

Gegen 11 Uhr ging ich wieder zum Strand vor, die Dragonfruit und einen Apfel aus dem „Begrüssungskorb“  mitgenommen.

Erneut ziemlich bewölkt, daher ganz gut auszuhalten. Stundenlang dort faul rumgelegen und gelesen. Zweimal kam Hotelbursche mit Früchten und anderem an, abgewimmelt. Jede „Zusatzleistung“ ist hier schweineteuer.

Gegen 16:45 Uhr zur Strandterrasse, 4 Bier + 2 Pinacolade verzehrt, dafür 19,20 $  los !, man gönnt sich ja sonst nichts. Schon pervers, während ein paar hundert m weiter die Leute nicht wissen, wie sie überleben..

An Rezeption nach den Flugtickets gefragt, die wir zur Bestätigung abgegeben hatten – sei alles ok, angeblich soll es einen SHUTTLE-Service zum Flughafen geben (ausnahmsweise mal kostenlos).

Geduscht und umgezogen, um 19:10 Uhr auf Straßenseite gegenüber dann 2 Stangen Marlboro für 220.000 D geholt, mußten erst woanders besorgt werden, zuerst wurde 1 $ pro Packung verlangt, Bursche lud uns noch zu Tassee Tee ein..

Stück zu Fuß Straße runtergegangen, wie immer schwer Taxi zu finden, dann aber Glück gehabt, direkt zu THAN THE, Fahrer mal wieder dorthin lotsen müssen, wurden schon erwartet.

Bis zum Abwinken: erneut Prawns, , in der 2. Runde größere Viecher bestellt, aufgrund von Verständigungsproblemen wurde nur ein Teller gebracht, platze eh gleich., 310.000 D los, 20.000 D Trinkgeld gegeben,den Früchteteller gab es wieder auf Kosten des Hauses, was er ausdrücklich erwähnte.

Anschließend mit Taxi nochmal zur RAINBOW-Bar, , haben „Happy Hour“ bis 22 Uhr (alles den halben Preis). Teilweise das gleiche Volk da wie letztens, scheinbar hängen hier manche jeden Tag rum.

2 Bier (a 7.500 D) getrunken, Ute hatte noch schnell nachbestellt, da in Angst, daß es zum billigen Preis nichts mehr gibt.

Laden sehr voll, scheint der „Renner“ hier zu sein, um 22:30 Uhr gegangen, Taxi stand zufällig vor Tür, für 10.000 D zurück zum Hotel.

Koffer war schnell gepackt, um 23:15 Uhr im Bett.

 

Freitag   01.10.1999:                Nha Trang/Saigon/Bangkok

 

Einigermaßen durchgeschlafen, kurz vor 6 Uhr aufgestanden, 20 Minuten später zur Rezeption und ausgescheckt. Ärger, da die Minibar überprüft werden soll.

Nicht den geringsten Hunger, im Kleinbus mit 4 anderen Leuten die paar Meter zum Flughafen. 10.000 D Airporttax, ging alles problemlos, Abflug (fast) pünktlich um 8:15 Uhr, lediglich ein Saft wurde gereicht.

Nach 1 Stunde Flug da, Stück zu Fuß zum Internationalen Flughafen gelatscht, auch hier keine Probleme (10 $ Tax oder 140.000 D, keinerlei Kontrollen.

Rumgeseßen, auch hier wird der berühmte SNAKE-Wein verkauft, sieht schaurig aus, die eingelegten Viecher, eine Flasche mit einer Kobra kostet  knapp 140 $.

Um 12:30 Uhr Abflug, 75 Min. später in Bangkok, Gepäck sehr schnell da, 29 Grad und ziemlich schwül. Gegen 14:15 Uhr im Hotel, „Priority-Checkin“ – ein Blödsinn hoch drei ,Nichtraucherraum – auch das noch.

Kurz hingelegt, kaum geschlafen, da die Klimaanlage auf „eiskalt“ eingestellt.

Um 16::30 Uhr dann wieder  losgezogen, vorher Wertsachen in Safe abgegeben.

Pechschwarzer Himmel und strömender Regen, in Kaufhaus geflüchtet, dort nur umgesehen, alles ähnlich teuer wie bei uns.

An Stand bei Burschem, der zwar recht schweigsam ist, aber ehrlich erscheint,  10 T-Shirts gekauft, auch einige mit langem Arm, 1800 Baht quitt.

Zurück zum Hotel und die Sachen abgeladen, direkt weiter, Riesenverkehr, Polizist versuchte noch Taxi für uns anzuhalten, trotzdem ewig gewartet, wollten erst zu TONI ROMAS Rippchen essen, Taxifahrer weigerte sich nach ein paar Metern weiterzufahren, da der Verkehr zu groß sei und außerdem zu weit (!).

Wieder ausgestiegen und zum Altbewährtem: „The Wall“ , die Nummer 77 (ein Muß – Shrimps mit Speck). Ute  Nudeln, als Hauptgericht ich dann Hähnchen in Weinsauce (Hähnchen gut – Sauce weniger), Ute Rippchen, die nicht besonders gewesen sein sollen.

Zwei CARLSBERG vom Faß dazu, 800 B bezahlt (genau 780 B).

Tuk-Tuk für 40 B angeheuert zur Patpong. Auf- und abgegangen, meine Ausbeute: eine Uhr (sind immer noch für max. 300 B zu bekommen) und 4 Musikkassetten (wie sich später rausstellte von teilweise miserabler Qualität, Bandqualtität das Billigste vom Billigen).

Ute im Kaufrausch: etliche Hosen und Uhren, mußte an Wechselbude noch zusätzlich umtauschen, obwohl wir vorher schonmal gewechselt hatten. (Kurs besser als im Flughafen 2179 B  – 2189 B für 100 DM)

Längere Zeit vor Lokal gesessen, direkt neben der Bude, wo der Elvis-Imitator aktiv war, Tiger-Bier kostet hier nur 60 B.

Bedienung erzählte, daß von 16 – 19 Uhr „Happy Hour“ sei (45 B), kein Wunder, dann ist ja noch abolut nichts los da.

Zu Fuß zurück, an 7 Eleven noch 2 Heineken als Marschverpflegung geholt, gegen 1:10 Uhr erst im Hotel, 30 Minuten später im Bett.

 

Samstag   02.10.1999:                Bangkok/Amsterdam/Maastricht

 

Gut geschlafen und um 8:45 Uhr aufgestanden, geduscht und kurz nach 10 Uhr zum Frühstück, ziemlich viel gegessen, Auswahl ist hier wirklich immer excellent, trotz viel Betrieb.

Zimmer erst nach 12 Uhr fertig, Hinlegen sinnlos, zweimal kam Housekeeping, einmal mit neuer Blume (???), dann Typ mit Früchtekorb.

Gegen 15:30 Uhr mit packen fertig, nochmal 100 DM getauscht, Straße nochmal hochgegangen, 2 kurze Sporthosen für 250 B noch erworben, dann noch neue Geldbörse für 400 B, ging auch nicht mit Preis runter, da scheinbar „seriöser“ Laden in Silom Village, spezialisiert auf Ledersachen („Jil Sander“).

Zwei Bier in der dortigen Kneipe getrunken, weiter Richtung Patpong, Ute kaufte wieder haufenweise Hosen, kurz bei McDonalds rein, 2 Hamburger und Fritten verzehrt.

Mit Tuk-Tuk zur Kneipe im Silom Village zurück, weitere 2 Bier getrunken, Ute kaufte weitere Tasche in Lederladen, ich noch ein Portemonnaie..

 

 

Silom Village - sehr touristisch. Essen maessig und sehr teuer - nicht empfehlenswert !

 

Wetter heute ausnahmsweise mal geringbewölkt und sehr warm.

Ute dann wieder zu Tops, etliche Wasserflaschen kaufen. Gegen 17:30 Uhr im Hotel, vorher Wertsachen aus Box geholt, Burschem, der gerade in meinem Zimmer war, Tüte mit einigen Sachen gegeben, die ich zurücklassen wollte.

Umgepackt, Koffer geht schnell zu, Holzkiste wieder in Reisetasche gepackt, geht vom Gewicht noch, jetzt 19:55 Uhr.

Gegen 20:30 Uhr war es dann endlich soweit, Ute in Hektik, da viel los an Rezeption, ging dann aber noch, Taxi stand zufällig auch noch parat. Fahrer fuhr wie bekloppt, um 21 Uhr schon da, Ute hatte noch weitere Tasche gepackt, da der ganze Krempel ansonsten nicht unterzubringen ist.

Gepäck am leeren Business-Schalter abgegeben, 500 B Airporttax abgedrückt, ging alles ziemlich schnell.

Statt KLM-Lounge (Renovierung o.ä.) ist diesmal AL ITALIA angesagt, ungemütliche Bude, hatten Gutscheine dafür in die Hand gedrückt bekommen, diese umgetauscht für eine recht gemütliche Bar.

Die gleichen Plätze wie beim Hinflug, bis auf einen Sitz alles belegt in der „Frequent-Flyer-Class“.

Alles wie gehabt: Hot Towels, Nüsse, zum Essen Hähnchen oder Beef, ganz ordentlich.

Start diesmal nur mit 5 Minuten Verspätung (23:25 Uhr) Abflug.

Schlaftablette eingeworfen, kurz zuvor noch Cognac, zwar todmüde, aber dennoch kaum geschlafen.

Um 5:45 Uhr Ortszeit Landung, an Expresso-Bar rumgelungert bis die Lounge endlich aufmachte ( 6 Uhr), recht ordentlich dort, Kaffee getrunken (sehr lecker), Zeitungen gelesen und rumgehangen.

Gegen 8:45 Uhr weiter, Probleme dann 40 Minuten später in Maastricht, hollandischer Zöllner schöpft bei dem Riesengepäck Verdacht, 2-3  nachgemachte Uhren „zugegeben“, den hätte der Schlag getroffen, wenn die Koffer hätten aufgemacht werden müssen – Glück gehabt.