THAILAND/MYANMAR/MALAYSIA/THAILAND  1998

 

Freitag/Samstag                                           11./12.09.1998  Maaastricht/Amsterdam/Bangkok

 

Um 16:15 Uhr am Flughafen in Maastricht, erstaunlich viel los. Eine Dose Bier getrunken und in total verräucherter „Raucheretage“ aufgehalten. Einchecken ging relativ zügig, mein Koffer nur 9,1 kg, außer ein paar Hosen und Waschzeug kaum was drin, Ute natürlich wieder wesentlich mehr (ca. 25 kg).

Abflug pünktlich um 17:25 Uhr, als Verpflegung gab es lediglich Saft und Nüsse „Indian Style“. Ca. 1 Stunde später in Amsterdam, endlich aus dem warmen Flugzeug raus. Weitere Dose Bier getrunken.

Zeit doch knapper als erwartet, um 19 Uhr Boarding, Abflug dann wie fast immer verspätet (20 Uhr statt 19:25 Uhr), Maschine voll.

Die obligatorischen Hot Towels, aber diesmal keine Nüsse. Essen war recht gut, Pasta bzw. Hähnchen.  Schlaftablette eingeworfen, wirkte sogar, so daß ich etwas schlafen konnte, Obwohl es sich um einen Nichtraucherflug handelt nicht unter Entzugserscheinungen gelitten.. Zweimal Pinkeln müssen, ansonsten ging die Zeit einigermaßen rum.

Gegen 11:30 Uhr Ortszeit da, leicht bewölkt und 31 Grad, nicht viel los, 300 DM getauscht und Ticket reconfirmen lassen.

75 Minuten später schon am HOLIDAY INN. Fahrtkosten 251Baht + 70 B an Maut. Ute mal großzügig, gab 370 B.

Die Unterlagen von DIETHELM TRAVEL waren schon da, Gott sei Dank, eine Sorge weniger.

Unterbringung wieder in altem Trakt, todmüde, fast eingeschlafen.

Hotel verlassen, am T-Shirt-Stand gegenüber erstmal 6 Polohemden geholt, wollten erst wieder 250 B pro Stück, ließen sich dann aber problemlos auf  170 B ein.

Ute ging in Tops-Supermarkt, ich wartete draußen, sie holte sich dann noch ein paar Hähnchenteile im dortigen KFC.

Um 15 Uhr wieder auf Bude, mit Einwegrasierer rasiert, sehe aus wie ein abgestochenes Schwein, das ganze Hemd und Handtuch voll Blut, die Dinger weggeschmissen. Letzte Dose Bier noch getrunken, um 16:30 Uhr wieder losgezogen, vorher Wertsachen abgegeben.

In Tops erstmal vernünftigen Rasierer und Rasierschaum gekauft. Straße langgelaufen und 2 Polohemden mit langem Arm für je 200 erstanden, Burschen fordern anfangs 350 !.

Wenig Touristen zu sehen, scheinbar wegen der Regenzeit,die Geschäfte gehen schlecht. Ein Gewitter bahnt sich an, neues „Einkaufsviertel“ angesehen, Silom Village, mit Restaurants, Kneipen und Geschäften, sehr nett aufgemacht. In terrassenähnliche Kneipe reingesetzt, nur Touris dort. Jeder 2 Bier getrunken.

Strömender Gewitterregen hat eingesetzt, nach 20 Minuten war der Spuk aber vorbei.

Etwas abgekühlt, weitergegangen zu versteckt gelegenem Restaurant („The WALL“), wo wir auch schon im Frühjahr waren, konnte mich erst an den Laden nicht mehr erinnern.

Auch hier wenig los, je 2 Bier, Suppe und Schnitzel bestellt, zusammen ca. 700 B, war recht ordentlich.

Um 19:45 Uhr noch schnell bei Tops reingesprungen, 2 Dosen Heineken und Flasche Wasser geholt. Kurz nach 20 Uhr auf Bude, geduscht, Reisetasche für Burma gepackt, das meiste heute nachmittag schon erledigt, Lariam eingeworfen.

Den ganzen Tag schon todmüde gewesen, gegen 21:30 Uhr im Bett.

 

 

Sonntag 13.09.1998:                                                                                           Bangkok/Rangun

 

Schnell eingeschlafen,  morgens dann mehrfach wachgeworden

Um 8:45 Uhr zum Frühstück, nur etwas Obst gegessen und viel Tee getrunken.

Schweizer an Nachbartisch laberte uns an, war geschäftlich unterwegs und will sich jetzt erholen.

Um 9:45 Uhr wieder auf Zimmer, rumgedöst, immer noch sehr müde, um kurz vor 12 Uhr ausgescheckt, Gepäck verwahren lassen.

Wetter wieder bewölkt und schwülwarm, Richtung Fluß gegangen, Badelatschen für 50 B gekauft. In Kaufhaus umgesehen, Ute kaufte wieder Wasser, bei Tops dann noch einige Dosen Bier. In Eßlokal neben Hotel rein, kleine Pizza und kleines Bier verzehrt.

Taxi bei den Burschen vor Hotel angeheuert, halten alle zusammen, 350 B inkl. Tax. Gepäck geholt, dem Burschen 40B Trinkgeld gegeben.

Gegen 14:30 Uhr zum Flughafen, strömender Regen inzwischen. Ging alles reibungslos, keinerlei Kontrollen, Flughafengebühr jetzt stattliche 500 B !. Fühle mich unwohl, weiß der Teufel, was einen in Burma erwartet, einige „Schauergeschichten“ darüber gelesen.

In „Raucherbox“ reingesetzt und die Biere getrunken, Ute ging die Tickets von MALAYSIAN Airlines reconfirmen, für diesen Flug waren die Dinger schon bestätigt.

Um 18:10 Uhr Abflug, noch einige Plätze frei, Service ganz gut, kleines Sandwich wurde angeboten und Getränke. 50 Minuten später schon in Rangun (Burmazeit –30 Min. zu Thailand).

Flughafen nicht allzu groß, lief wesentlich besser als erwartet, jeder 300 $ Zwangsumtausch erledigt, dafür 300 FEC erhalten, druckfrisch.

Ute mußte kurz Handtasche aufmachen, Rest wurde nicht untersucht. In der Halle jede Menge Shops, besetzt ausschließlich von recht hübschen Frauen, dort eine Stange Marlboro für 10 $ erworben (man hätte pro Person sogar 2 mitnehmen können).

Frau von Diethelm Travel draußen, die Schild mit unseren Namen hochhielt, das klappt ja alles wie am Schnürchen.  Sie gab uns die Flugtickets von Air Mandaly. Dann zu einem Kleinbus, mit dem wir zum Parkview Summit Hotel gefahren wurden obwohl wir das Ding  nicht bei Diethelm Travel gebucht hatten. Sie bietet Stadtrundfahrt an, zum stattlichen Preis für 55 $ !. soll dann von ihrem Freund durchgeführt werden.

Nach 20 Minuten Fahrt da, Straßen machen sehr sauberen und modernen Eindruck. Ihr 5 $ Trinkgeld gegeben, damit man sich nichts nachsagen lassen braucht.

Wenn wir wieder in Rangun sind, will sie nochmal anrufen, ob wir interessiert sind.

Hotel liegt außerhalb des Stadtzentrums an großer Straße, mit Blick auf Shwedagon Pagode, die nicht allzuweit weg ist. Laden noch nicht allzu alt, zwar nicht First Class, aber akzeptabel., genau wie Zimmer.

Einchecken problemlos, Unterlagen lagen vor.

Kurz auf Bude hoch, Kofferschlepper je 1 $ gegeben. Immer noch ratlos, wie das mit dem FEC-Spielgeld zu Handhaben ist.

Zur Rezeption runter und gefragt, wo man die FEC in einheimische Währung  umtauschen kann. Wir sollen zu Shop in Hotellobby gehen. Ging dann auch problemlos, man hatte schon abgezählte Bündel parat, 1 FEC = 300 Kyatt ( 1 $ = 320 K), 100 FEC getauscht, man hat Probleme das Riesenbündel unterzubringen.

Flugtickets zum Reconfirmen abgegeben (Rückflug nach Bangkok),  wäre schon erledigt bzw. bei THAI AIRWAYS nicht nötig. Mußten die Kreditkarten kurz abgeben.

In Hotelbar rein, dort „Happy Hour“, 3 $ pro Flasche Mandaly Bier, ansonsten 5 $ (!!!). einige Asiatinnen dort, die sich an Karaoke ergötzten, Hotelbursche, der den Bildplattenspieler bedient, der King.

Weckruf soll um 4 Uhr morgens erfolgen, Abfahrt zum Flughafen um 5:15 Uhr würde voll ausreichen, Frühstück soll angeblich auf Zimmer gebracht werden.

Hotelpersonal freundlich,  gegen 21:45 Uhr wieder auf Zimmer, angestrahlte Shwedagonpagode von Bude aus zu sehen, soll 10 $ (!) Eintritt kosten.

Die verdammten Badelatschen aus Bangkok sind tatsächlich viel zu klein, Ute hatte es schon vorher gesehen.

Wecker auf 4 Uhr gestellt und um 22:45 Uhr im Bett.

 

Montag 14.09.1998:                                                                                                   Ragun/Bagan

 

Saumäßig geschlafen, ab 1:30 Uhr quasi wachgelegen. Um 4 Uhr aufgestanden, als Wecker ging, 10 Minuten später Wakeup-Call, automatisiert, immer die gleiche Meldung, mit neuem Rasierer rasiert – eine Wohltat..

Mit Frühstück auf Zimmer hat sich wohl wie erwartet erledigt, ins Restaurant runtergegangen, zwei Burschen emsig um uns bemüht, es kamen noch 2 westliche Frauen (Mutter + Tochter).

Zwei  Eier,  2 Glas Milch, 1 Würstchen und ein Stück Brot verzehrt, für meine Verhältnisse sensationell viel.

Nur ein Hoteltaxi verfügbar, daß gestern schon hätte bestellt werden müssen, die 2 (häßlichen ) Frauen hatten dies getan.

Hotelangestellte rannten zur Hauptstraße, um einen Wagen anzuhalten, hatten auch Glück. Kein Taxi sondern irgendein x-beliebiges Fahrzeug (verdienen sich so wohl was nebenbei)..

Als er den  rostigen Kofferraum aufmachte, schlug einem beißender Fischgestank entgegen. Er sah selbst ein, daß das nichts ist und das Gepäck wurde im Fahrzeug verstaut, auch hier noch Fischgeruch, ging aber noch.

Sollen dem Kerl 500 K geben, Straßen leer, nach ca. 20 Minuten schon am Flughafen.  Alles ziemlich eng und richtig „sozialistisch“ wirkend, auch umständlich, aber man half uns: Zu erst zu Immigration Schalter, dann Custom, dann Gepäck durchleuchten. Ging recht zügig, ohne Schikane und  große Kontrolle.

 

 

Air Mandaly fliegt man auch nicht alle Tage

 

Hier kein Rauchverbot, in Wartesaal rumgeseßen, Flug pünktlich um 6:30 Uhr los, zweimotorige Propellermaschine, noch ganz gut in Schuß. Fast voll, überwiegend  Touristen. Zeitungen wurden verteilt, sogar  mit deutschen Fußballergebnissen und Spielberichten, dann Erfrischungstuch und je ein Bonbon (!).

Zum Trinken Tee und Orangensaft, dazu Stück Kuchen und Croissant mit Butter und Marmelade.

Nach 80 Minuten pünktlich da, wolkenlos und 28 Grad laut Anzeigetafel. Zu Fuß vom Rollfeld zum Gebäude, wo einer von Diethelm Travel schon Schild hochhielt . Erledigte dann auch noch für uns Ticketbestätigung und holte das Gepäck.

10 $ Gebühr waren fällig wegen „archäelogischer Zone“. Wagen stand auch schon parat, 1000 K soll die 20-minütige Fahrt zum Thiripyidsaya-Hotel kosten – reichlich viel, na ja, was solls.

Der Ort soll 70.000 Einwohner haben, von größeren Behausungen aber  so gut wie nichts zu sehen, lediglich durch Gelände gefahren mit haufenweisen Pagoden rechts und links der Straße, Bursche spielte Reiseführer und  bekam 500 K Trinkgeld von Ute (!).

Formalitäten wurden dann von ihm erledigt, Erfrischungstuch gab es als erstes.

Bude ganz nett und sauber, Kofferträger 200 K gegeben. Hotelanlage angesehen, das Ganze sieht aus wie ein Campingplatz, mit 17 Bungalows.

Vergeblich Bar gesucht, gefragt, man brachte uns dann zu großer Holzterrasse mit Blick auf  Fluß. 

 

 

Erstmal Pause nach Ankunft

 

Zusammen 3 Mandaly Bier getrunken a 4 $ (!), einen Pool würde es nicht mehr geben. Mit FEC bezahlt, es gab sogar „richtige“ $ zurück, 200 K Trinkgeld gelassen.

Gegen 9:45 Uhr auf Bude, geduscht und umgezogen, dann hingelegt. Zwar mehrfach wachgeworden, aber immerhin etwas geschlafen.

Fast wolkenlos und sehr heiß, eine Touristenguppe verließ gerade im klimatisierten  Bus das Hotel. Außer diesem Gebäude gibt es weit und breit nichts. Eine asphaltierte Straße und ansonsten Pagoden in der Prärie.

Ein paar Meter außerhalb des Hotelgeländes gegangen, wo unter Bäumen einige Pferdekarren standen. Man verlangte erst 1500 K für 3 Stunden „Pagodentour“, wir boten 600, schließlich auf  800 geeinigt. Einige Pagoden angesteuert, auch hier die unvermeidlichen Verkäufer (Bettler weniger), die einen bedrängen, aber (noch) nicht so aufdringlich sind wie in Indien.

Eine Frau sprach ein paar Worte Deutsch, scheinbar von Touristen aufgeschnappt („Oh mein Kopf, mein Gott“).

 

 

Tempel über Tempel in Bagan

 

Pferdekarren stand mehr, als er fuhr, zwischendurch spendierte Ute eine Runde Wasser, Flasche 50 K Weiter zu einer Pagode, wo man angeblich besonders gut den Sonnenuntergang sehen kann mit Blick auf den Irrawaddy  (die Namen der Tempel kann man sich nicht merken).

 

 

Und noch ein paar Tempel

 

Waren vorher noch an einer Stelle, wo man ein Boot samt Ruderer anheuern kann, man will für 1 Stunde 1500 K haben, das scheint sehr teuer, vage Versprechungen für morgen gemacht.

Der  „Geheimtip“ entpuppt sich als ziemlich voll, Japaner und einige Englischsprechende, durchweg  jüngeres Volk.

Burschen zum Riverview Restaurant fahren lassen (Internettip), ziemlich weit weg, so gut wie keine Autos, wunderbare Stille

Waren erst die einzigen Gäste, später kam dann noch eine Gruppe Japaner.

Draußen hingesetzt mit herrlichem Blick auf Fluß, es werden auch Shrimps aus demselben angeboten, „große“ Portion für 900 K. Waren aber nur je 4 Stück, vom Geschmack gut, vorher noch Teller Fritten bestellt. Dazu den obligatorischen „Alibireis“, direkt nochmal Shrimps nachgeordert, dazu einige Flachen Mandaly Bier (a 400 – relativ teuer). Inhaber, der einige Worte mit uns quatschte und Kellner sehr aufmerksam und scheißfreundlich.

 

 

Hier kann man es wunderbar aushalten

 

Sind die letzten, schon stockdüster, Kellner werden schon unruhig. Bezahlt, hier problemlos in einheimischer Währung möglich. Man darf es keinem erzählen, aber fast die Hälfte ging für Bier drauf (!), na ja, man hat ja auch viel geschwitzt ... (Reis kostete lediglich 50 K). 7500 K gegeben.

Fahrer hatte tatsächlich gewartet, will 300 K mehr haben für die Rückfahrt. Ihn „geködert“, daß er insgesamt 1500 K bekommt, wenn er noch eine Bude kennt, wo es Bier gibt. Er steuerte einen Laden an, der angeblich mit am billigsten sei. Dort wird 300 K pro Flasche verlangt, erscheint mir zu teuer, aber Ute meinte, daß dies o.k. sei.

Wieder rein, hatten kein Mandaly Bier da, mußte erst woanders beschafft werden, dauerte zeitlang, 4 Flaschen mitgenommen.

Um 21:30 Uhr wieder im Hotel, Klimaanlage läuft seit heute morgen auf Hochtouren. Zwei Bier dann draußen auf Bungalowterrasse noch getrunken, Ventilator angemacht – ganz angenehm.

Von Mücken bisher noch nichts gemerkt, gegen 0:15 Uhr im Bett.

 

Dienstag 15.09.1998:                                                                                                        Bagan

 

Lange wachgelegen aufgrund großer Hitze, um 7:50 Uhr aufgestanden, Temperaturen wieder so heiß wie gestern. Waren die einzigen in dem Raum. Frühstück nichts besonderes, 2 Eier, etwas Toast, süßer Saft und lauwarmer Tee.

Nachgefragt, ein Hotelbus zum Flughafen soll 6 $ kosten.

Gegen 10:15 Uhr wieder losgegangen, Bursche von gestern wieder an seinem Platz. Mit seinem Karren zur Bootsanlagestelle, zähe Preisverhandlungen. Schließlich soll es 2000 K für 2 Stunden kosten. Fluß sehr breit, angeblich aufgrund starker Regenfälle in den Bergen.

Zweimal saß das Ding auf einer Sandbank fest,  aussteigen müssen, um das Boot freizubekommen. Verdammt anstrengend bei der Hitze, dazu die Angst, auf irgendeinen scharfen Gegenstand zu treten oder von einem unbekannten Tier gebissen zu werden. Der sandige Untergrund gibt teilweise so schnell nach,  daß man sich bereits versinken sieht.

Nach 30 Minuten ging es endlich weiter, die vietnamesische Hose völlig naß, dazu das ganze Hemd verfärbt.

 

 

Das Boot sitzt fest – ganz schön anstrengend

 

Ab 13 Uhr wieder im Hotel, dem Burschen gesagt, er solle warten, an Rezeption Wagen zum Flughafen  für morgen bestellt.

Geduscht und kurz hingelegt, um 15:40 Uhr wieder raus, er kam direkt angefahren, ihm 2 alte Hemden in die Hand gedrückt. Er soll uns zum Markt fahren, der hätte schon zu. Stattdessen wieder einige Pagoden abgeklappert, die wir bisher noch nicht gesehen hatten.

Häufig wieder aufdringliche Verkäufer oder Schnorrer anzutreffen, zu guter letzt zu Pagode, die wir gestern vom Restaurant aus gesehen hatten. Fast überall wird 20 – 50 K „Kamerageld“ erhoben, fragt aber in der Regel keiner nach.

An diesem Ding ist der Zutritt für Frauen verboten, kurz hochgegangen und eine Runde um das Ding gedreht.

Gegen 17:15 Uhr wieder zum River View Restaurant fahren lassen, erst Fritten und Fischstücke gegessen, dann jeder ganzen Fisch, mit äußerst zäher Haut, dann – schon fast peinlich – jeder noch einen Teller Shrimps.

 

 

Sonnenuntergang in Bagan

 

Lokal wieder schwach besucht, nebenan im Lake View Restaurant laute Musik, dort sollen angeblich die Touristengruppen hingehen.

Einige Mandaly Bier dazu getrunken, ähnlich viel gezahlt wie gestern (7350 , 8000 K gegeben).

Ute will noch zur Szwezigonpagode, eigentlich völliger Blödsinn jetzt, zumal dieFahrt 45 Minuten dauern soll.

Fahrt tatsächlich sehr lang, erst Richtung unser Hotel, dann wurde kurz vorher abgebogen, Arsch tut einem weh vom sitzen. Endlich da, zwar alles beleuchtet, aber wie erwartet schon geschlossen.

Nur ca. 10 Minuten dort aufgehalten. Das recht dürre Pferd scheint auch keinen Bock mehr zu haben und wirkt völlig ausgepumpt, sehe es schon mit Herzschlag umfallen.

Nach kurzer Verschnaufpause konnte der Gaul dann aber wieder recht schnell zurücklaufen.

Strömender Regen hat eingesetzt, 2200 K und 2 Kulis gegeben, verabschiedet: „See you next year“ – „I hope so“..

Gegen 22:30 Uhr im Hotel,  Klamotten relativ schnell zusammengepackt. Der Regen ist inzwischen sogar noch stärker geworden. Wecker auf 5:25 Uhr gestellt um 23:30 Uhr im Bett.

Schade, war toll hier, da hätte man ruhig noch einen Tag länger bleiben können.

 

Mittwoch 16.09.1998:                                                                                          Bagan/Mandalay

 

Erneut schlecht eingeschlafen, um 5:45 Uhr schließlich aufgestanden, 30 Minuten später zum Frühstück, nur ein Stück Kuchen reingezwängt. Haben beide Durchfall vielleicht von dem Fisch gestern abend ?.

Um 7 Uhr mit Hotelbus zum Flughafen, leichter Regen hat eingesetzt, hatte schon die ganze Nacht geschüttet wie sonst was. 

 

 

Flughafen in Bagan

 

Überraschend wenig los am Flughafen, „Sicherheitsburschem“, der meine Tasche trug und sich scheinbar etwas dazu verdienen will, 200 K gegeben. Viele Franzosen dort, überwiegend älteren Semesters, von denen einer einen Schwächeanfall erlitt.

Wieder pünktlich Abflug um 8:15 Uhr, Maschine erneut annähernd voll. Es gab lediglich ein Getränk, dafür dauerte der Flug nur 30 Minuten, weite Landstriche sind vollkommen überflutet.

Kerl von Diethelm Travel stand wieder parat und erledigte dann auch wieder Gepäcksache und Ticketrückbestätigung, fuhren da mit ihm zum Mandaly Swan Hotel, besser als erwartet, Pool sieht auch ganz gut aus. Um 9:45 Uhr auf Bude, Wetter immer noch stark bewölkt. Etwas frischgemacht und dann hingelegt, ein wenig geschlafen, gegen 14:00 Uhr wieder losgezogen.

Wir wollten zuerst zu dem gegenüberliegenden Fort bzw. den Resten davon, kilometerlange Anlage.

Bursche mit „Minilieferwagen“ hielt neben uns und meinte, die 10 $ Eintritt wären rausgeschmissenes Geld, da es dort nichts zu sehen geben würde. Für das Geld würde er uns den ganzen Tag in der Gegend rumfahren.

Aufgrund des angebrochenen Tages auf 6 $ geeinigt. Auf der Ladefläche Platz genommen und losgefahren. Er karrte uns erst zu zwei Läden, wo Marionetten, Stickereien, Holzarbeiten und ähnliches hergestelt  wird, natürlich auch Verkauf dort mit überzogenen Preisen.

 

 

Das ist unser „Taxi“

 

Wetter wieder besser geworden, nicht ganz so warm wie in Bagan. Weiter zu einer Pagode, auch hier je 4 $ Eintritt fällig, war ganz nett, für Frauen Zutritt wieder verboten.

Der Bursche redet sich noch um Kopf und Kragen, äußerte sich abfällig über die Regierung, ein Lehrer würde nur 900-1200 K verdienen.

Zum Fluß fahren lassen, wo auch die Fähren abgehen, Gestank und Dreck, nach kurzem Aufenthalt weitergefahren zum Mandaly Hill, recht weite Strecke. Er könne mit seinem Wagen den steilen Weg nicht hochfahren, da der Motor zu schwach sei.

Es stehen jeepähnliche Fahrzeuge bereit, mit denen man, natürlich gegen Entgeld, weiterfahren kann. Diskussionen über den Fahrpreis gehen wieder los, man verlangt 800 K, nach einigem Gefeilsche ging man dann auf 500 K runter.

Ansonsten wäre ein Weg 100 K gewesen, man hätte aber Probleme gehabt  wieder zurückzukommen.

Fahrt dauerte ca. 20 Minuten, ca. 20 Leute dort oben, wo auch wieder eine Pagode stand und je 3 $ fällig waren.

Vorher an Straßenstand noch was zu trinken geholt, Ute Wasser, ich eine widerlich süße Limonade für 50 K.

Ganz schöner Ausblick, bis nach Sonnenuntergang geblieben und um 18:30 Uhr zurückgefahren, einige Leute fehlten zwar, hatten wahrscheinlich nur eine Strecke gezahlt uns sind zu Fuß zurück.

Bursche fuhr uns zum Hotel zurück, gegen 18:40 Uhr da, er will warten und uns zum Restauarant fahren.

Vom Housekeeping tauchten zwei Leute auf, die den Raum mit Mückenspray aussprühten.

Nach kurzer Pause wieder runter, Sachen in Safe-Deposit-Box abgegeben, wenn man den Schlüssel verliert, sind 300 $(!!!) Strafe fällig.

Fahrer wartete schon, zum BBB-Restaurant, er will warten bis 21:30 Uhr.. Laden sehr dunkel, wurde ab 20 Uhr aber sehr voll. 2 Tussis zum Kassieren hinter Tresen, eine im Tiger-Beer-Outfit, die keinen glücklichen Eindruck in ihrem lächerlichen Aufzug macht.

Laut Schild auch aus Deutschland importiertes DAB-Bier vorhanden, wohl mehr Werbegag, laut Bedienung  nichts davon da.

Speisekarte ohne Preise, man will den jeweils gültigen Preis nennen, Bier immerhin schon 100 K billiger als gestern. Zuerst BBB-Steaks mit Pilzen bestellt, als Beilage ein paar Fritten und hartes Gemüse für 700 K, das Steak schmeckte immerhin gut, lediglich 2 kleine Champignons dabei..

Nach kurzer Pause, Mandalay Bier inzwischen ausgegangen, umgestiegen auf Myanmar Bier, war genauso gut, Shrimps bestellt. 6 Stück kosten 1200 K, mit Beilage wie Fritten, 2 Kartoffeln und etwas Gemüse. Dinger ziemlich enttäuschend, auch nicht pur sondern paniert.

Bezahlt, „nur“ 5600 K los, um 21:40 Uhr raus,  er fuhr uns zum Hotel zurück, will noch kein Geld haben, da er es angeblich sonst zu schnell ausgeben würde.

Wollten ihn morgen für 10:30 Uhr anheuern, ist ihm zu spät,  schließlich 9 Uhr abgemacht.

Geduscht und saubere Sachen rausgesucht, Zigaretten gehen langsam zur Neige, ebenso wie das Geld. Um 22:45 Uhr im Bett.

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Donnerstag 17.09.1998:                                                                                                 Mandalay

 

Gut eingeschlafen, aber früh wachgeworden wegen starker Schmerzen des Auges, immerhin kein Durchfall mehr. Um 7:10 Uhr schließlich aufgestanden, ca. 30 Min. später zum Frühstück, joviale Kellner um uns rum. Keinen Hunger, einen Toast mit süßer Marmelade gegessen, Tee und der schon gestern bekannte süße O-Saft, als Nachtisch noch etwas Obst.

Um 9:05 Uhr vor Hotel, Fahrer schon da, Wetter gering bewölkt und sehr warm. Zuerst kutschierte er uns zu einer Seidenweberei und dann zu einer Bude, wo Blattgold  hergestellt wurde. Aus Stadt rausgefahren, auf der Straße war eine Kontrolle, er wurde auch angehalten, hatte vorher einen 500K-Schein rausgeholt. Er hätte keine Fahrlizenz und müßte deshalb immer Bestechungsgeld zahlen. Nicht gesehen, daß er dem was gegeben hat, wahrscheinlich ein „Mitleidstrick“, um bei uns noch ein paar Dollar mehr rauszuschlagen.

Halt in Amarapura, an dem Kloster namens Bagaya Kyaung, wo über 1000 Mönche leben sollen, die gerade zum Essen geführt wurden.

Einen Schlag Reis gibt es und irgendein süßes Zeug dazu, keksähnlich, daß ein Mönch uns anbot. Ute verzichtete, ich probierte mal, schmeckt ziemlich mäßig, kurz probiert, dann an ein kleines Kind gegeben.

 

 

Mönche gehen zum Essen

 

Einige Französinnen, die gestern auch auf dem Mandalay Hill waren, dort wiedergetroffen.

Weiter zur U-Bein, einer alten Brücke aus dem Holz eines ehemaligen Palastes, die 1200m lang sein soll. Ute hat keinen Bock da drüber zu laufen, ich machte mich auf den Weg, 15 Min. hin und 15 Min. zurück. Nichts besonderes, zusammengezimmerte Baumstämme und Planken.Viele Angler, aber ohne nenneswerten Erfolg, dazu noch ein Astrologe und einige Bilderstände. Einem Bettler 50 K gegeben.

 

 

Die „berühmte“ U-Bein-Brücke

 

Ute saß an einem Straßenstand, Flasche Wasser dort gekauft, Verschluß macht keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Der Fahrer aß was, ebenso wie einige deutschsprechende Leute in der Nähe.

Weiter zu einer „Fähre“, besseres Floß, 4 $ „Eintritt“ fällig und für die Fahrt nochmals je 10 K, es wurde lediglich über den Fluß gesetzt, Fahrt knapp 10 Minuten. Von einem Kloster oder Tempel nichts zu sehen. Es stehen Pferdekutschen parat, mit denen man weiterfahren muß für 500 K. Die Burschen haben hier das Monopol, kein Verhandlungsspielraum.

 

 

Die Pferdekarren sind allgegenwärtig

 

Fahrt dauerte doch ziemlich lange, weite Flächen überflutet. Schließlich Stop an einem See. Nochmals 300 K fällig für die Fahrt zu dem Kloster. Bursche mit 2 Kindern (Junge und Mädchen) im Boot, die ihren Kram verkaufen wollten, z.B. Tonpfeifen.

Sehr schönes Holzgebäude, wo wir die einzigen Besucher waren, einige Kinder hatten dort gerade Unterrricht.

Auch dort Getränkestand, nochmals Flasche Wasser gekauft.

Auf Rückweg kamen uns dann mehrere Boote mit westlichen Touristen entgegen. Ein paar Kulis, Bonbons und Kaugummis verschenkt. Kinder alle freundlich, erzählten von der Schule, Mädchen schenkte mir noch eine beschädigte alte Tonpfeife.

Mit  Pferdekarren weiter zu einem Wachturm, Verkäufer direkt zur Stelle. Dort hochgegangen, Ute blieb unten, konnte man vergessen, ganz oben  nervte ein Bilderverkäufer, der seinen Kram dort überall verteilt hatte.

Weiter zu einem alten Palast und / oder Pagode, wo man erst 4 $ haben wollte, da die Frau nicht wußte, daß wir schon bezahlt hatten. War nichts, auf überfluteter Straße zurück, auf der das Pferd Mühe hatte voranzukommen.

Die Fähre kam zwar direkt an, aber dennoch lange in der Hitze warten müssen, Arme und Gesicht brennen schon.

Kleiner Zusammenstoß mit anderem Ding, daß gerade abfahren wollte.

Einem Mädchen, daß Gemüse und Grünzeug verkaufte noch einen Kuli geschenkt. Überall werden scheinbar als „Snack“ Vogeleier in Plastiktüten angeboten.

Schon ziemlich kaputt, Weiterfahrt zum Fuße eine Hügels, wo man zu einer Pagode hochgehen könne und keinen Eintritt zahlen muß, wenn man diesen Weg nimmt. Angeblich nur 10-15 Minuten.

Ute warf schon nach ein paar Metern das Handtuch. Weitergegangen, zieht sich unheimlich, das letzte Stück unheimlich steil, bin schweißgebadet und stehe kurz vor dem Kreislaufkollaps.

Endlich geschafft, erstmal Flasche Wasser gekauft. Schöne Aussicht, Pagode selbst nicht näher begutachtet. Zurückgegangen, Fahrer hatte natürlich direkt erkannt, daß Ute nicht oben war..

Er wollte uns dann noch eine Werkstatt oder Fabrik zeigen, abgelehnt. Gegen 17:30 Uhr wieder am Hotel, total verdreckt. Kurz in Hotelpool, um 18:30 Uhr soll es zu einem burmesischen Restaurant gehen.

Wollten um kurz nach 19 Uhr in einem nahegelegenen Restaurant ein Bier trinken, aber der Fahrer war schon da.

Zu dem vom Lonely Planet empfohlenem Restaurant, in einem Hinterhof gelegener Pavillon, sieht aus wie die letzte Räuberhöhle, sind die einzigen Gäste, als Beleuchtung lediglich Kerze auf Tisch.

Das Bier ist warm, nach einiger Zeit wurde dann kühleres gebracht. Essen nach chinesischer Art: mehrere Teller bestellt: Schweinefleisch, Hähnchen, Pilze etc. Keine Shrimps da, seien zu teuer und müßten vorbestellt werden oder ähnlich.

Essen wirklich gut und sehr billig, nur ca. 2700 K, 3200 K gegeben, Kellner guckte ganz ungläubig.

Der Fahrer wollte uns um 21:30 Uhr abholen, tauchte aber schon um 21:10 Uhr auf.

Der Restaurantinhaber kam an, nach Prawns gefragt, würden 300 K das Stück kosten, 2 seien auf Teller. Für morgen geordert, will für uns länger aufhalten als 21 Uhr (normale Schlußzeit).

Um 21:35 Uhr im Hotel, morgen um 8:30 Uhr geht es weiter. Kassensturz ergibt noch 11.700 K, müßte bis Rangun noch reichen, ca. 22 Uhr im Bett.

 

Freitag 18.09.1998:                                                                                                     Mandalay

 

Halbwegs durchgeschlafen bis 7 Uhr, Augenschmerzen fast weg. 30 Minuten später zum Frühstück. Heute Buffet, eine Banane, Croissant und etwas Melone gegessen. Zimmer wie gestern schon gemacht als wir zurückkamen.

Um 8:30 Uhr zur Fähre nach Mingun. Ein privates Boot soll 3000-4500 K kosten, Fahrt mit normalem Touristenboot 200. Auf dieses Ding dann drauf, wo schon ca. 20 Touristen hockten, fast nur junges Volk.

Wetter erneut gering bewölkt und heiß, Fahrt dauerte 80 Minuten, Händler und Kinder kamen schon am Ufer langgelaufen, als sie das Boot sahen.

Je 3$  „Eintritt“, Typ mit Ochsenkarren für 300 K angeheuert. Zwei Mädchen verfolgten Ute, hinter mir 2 Jungen die ganze Zeit her. Zuerst zu den Resten der Mingun Pagode, die von einem Erdbeben zerstört wurde, 175 Stufen hoch, teilweise riesige Risse in dem Bauwerk. Ute guckte sich unten irgendwelche Buddhas an.

 

 

Mingun Pagode, von einem Erdbeben zerstört

 

Die Burschen wollen natürlich Geld, je ein FEC gegeben, wenn sie einen dann in Ruhe lassen, forderten unverschämt mehr. Hart geblieben, einer haute dann auch direkt ab. Den anderen als Art „Reiseführer“ angeheuert.

Flasche Wasser gekauft, erst wurden 70 K verlangt, 50 bezahlt. Weiter zur Glocke von Mingun, angeblich die größte freischwebende der Welt, soll 90 t wiegen.

 

 

Die Glocke von Mingun

 

200 K gespendet, durfte dafür 3 mal mit Knüppel dagegenschlagen.. Sehenswürdigkeiten liegen alle dicht beieinander, als nächstes zur Hsinbyume-Pagode (Die Frau von König Bagidaw).

Pause gemacht und an Getränkestand rumgeseßen, pfiffiges Mädchen zeigte mir anhand des LP, wie manche Worte auszusprechen sind.

Zurück, sind die einzigen, die einen Ochsenkarren haben, am Fluß noch kurz in die Settawaja Pagode von 1881, Wände beschmiert und alles ziemlich dreckig.

 

 

In dem Karren kann man es gut aushalten

 

Der Alte mit seinem Karren hatte angeblich kein Wechselgeld, ging dann aber in Getränkebude. Der Bursche (sein Sohn oder Neffe ?), verlangte wieder Geld – abgelehnt.

In Schatten an Tisch gesetzt, meiner „Burmesischlehrerin“ 200 K gegeben. Anderes Mädchen, daß  die ganze Zeit mit ihr war, kann einem leid tun. Sie soll bemalte Karten verkaufen (100-150 K pro Stück), ist dazu aber viel zu schüchtern und ruhig. Ute spendierte immerhin einen Kuli für sie.

Punkt 13 Uhr ging es dann wieder zurück, Fahrt diesmal nur halb so lange. Fahrer wieder zur Stelle, hatte uns vorher ein Heft mitgegeben, wo sein Leben kurz aufgeschrieben war (40 Jahre alt, Totengräber gewesen, Lehrer etc.).

Fuhr uns zu Marionettentheater in Hotelnähe, schonmal für heute abend 20:30 Uhr 2 Plätze a 500 K gesichert, sind bisher die einzigen.

Ihm 30 FEC gegeben, schwer zu sagen, ob er damit zufrieden ist.

Zum Hotel, geduscht, rasiert und umgezogen, kurz hingelegt, nahezu aussichtslos zu schlafen, da laute Musik und Geschrei vom Pool.

Um 18 Uhr runtergegangen, dem Fahrer noch ein altes Hemd gegeben und die zu kleinen Badelatschen, Ute hatte auch noch Kram für seine Frau.

Zu dem Lokal von gestern, wurden schon erwartet, Bier war sogar schon kaltgestellt, Shrimps auch vorhanden, 2 Stück für jeden, nichts Besonderes, ansonsten fast gleichen Kram wie gestern bestellt, 4400 K los, 5000 K gegeben.

Kurz zum Hotel zurück zur Toilette, dann direkt wieder los. Im Marionettentheater außer uns nur noch 5 andere westliche Touristen anwesend.

Ganz nett, aber keine zusammenhängende Geschichte. Ein alter 70jähriger Meister ging nach Ende der Vorstellung stolz durch die Reihen, gab jedem die Hand  und präsentierte seine Goldmedaille.

Fahrer hatte gewartet, angeblich auf andere Touristen, obwohl wir ihm gesagt hatten, daß er nicht warten bräuchte.

 

 

Im Marionettentheater

 

Er hatte heute noch geklagt, wie wenig er rausbekommen würde von seinem Fahrlohn, müßte angeblich hohe Miete an den Fahrzeugbesitzer zahlen, das Ding würde 800 $ kosten, manche Touristen würden ihm 40 – 50 $ geben. Gab zu, daß er in den Läden Provision bekommen würde.

Zu Fuß zu einem Straßencafe, er kam mit, ihn zu 2 Limo eingeladen, 1,5 Flaschen Bier getrunken (a 300, Limo a 30K), es sei kein weiteres Bier mehr da..

Morgen will er uns zum Flughafen fahren, spekuliert natürlich auf mehr Geld, 23:30 Uhr im Bett.

 

Samstag 19.09.1998:                                                                                        Mandalay/Rangun

 

Sehr schlecht eingeschlafen, zweimal wegen Pinkelns aufstehen müssen, morgens leichter Durchfall und Erbrechen, habe die komische Suppe von gestern abend im Verdacht.

Um 7 Uhr zum Frühstück, kein Buffet, hatten vieles nicht da, z.B. keine Bananen. Um 8 Uhr zum Flughafen gefahren, strömender Regen hat eingesetzt. Dem Burschen noch 5 $ gegeben, Ute Feuerzeug und Kuli.

Abfertigung ging ruckzuck, innerhalb von 5 Minuten alles erledigt. Kurz nach 9 Uhr Abflug, Maschine total voll.

30 Minuten später in Heho, es stiegen einige aus und nur wenige zu.. 25 Minuten Aufenthalt, ein Croissant gegessen, Limo und Tee dazu, um 11 Uhr in Rangun.

Dort die Tussi von Diethelm Travel wiedergetroffen, die auf Kundschaft wartete (ein Mann). Ihr gesagt, daß wir die Stadtrundfahrt auf eigene Faust machen.

Erst eine geraucht, dann für 500 K zum Hotel, zuerst wurden 1200 K verlangt (!), auch hier strömender Gewitterregen. Es war beim Einchecken schon alles vorbereitet

Regen hat inwischen aufgehört. Zu Fuß zur Shwedagon-Pagode, 5 $ Eintritt, dafür bekam man dann eine Art Judenstern angeheftet, das Ding soll Glück bringen.

Riesige Anlage, sehr schön, erstmal völlig orientierunglos dort rumgelaufen. Inzwischen wieder fast wolkenlos und heiß.

 

 

Shewadagon Pagode

 

Älterer Typ sprach uns an und gab uns ein paar Hinweise, sprach sehr gut Englisch. Erstaunlicherweise nicht einen einzigen westlichen Touristen gesehen.

Alle die an einem Samstag geboren sind, können oder sollen die Pagode fegen, es fanden sich ziemlich viele. Überall Tempel und Figuren zum Anbeten vorhanden.

 

 

Wer Geburtstag hat darf fegen

 

 

 

In einem der Tempel dort

 

Junger Bursche kam an,  sein Freund wolle angeblich Englisch lernen.

Entpuppte sich als Touristenführer, der direkt seine Visitenkarte präsentierte, er könne billig Taxis besorgen (6.000 K pro Tag).

Gegen 16 Uhr dort abgehauen, Taxi für 200 K zum Strand Hotel, ist mir schleierhaft, wieso der Laden so teuer ist, sieht von außen nach nichts aus Dort etwas rumgelaufen, kleiner Markt, nichts Sehenswertes.

Zu einem Lokal in Hafennähe namens Duck Junior Restaurant, ziemlich großer Schuppen, auf Dachterrasse je 2 Bier a 330 K getrunken, eine Gesellschaft hatte dort größeren Tisch reserviert. Sonne gottlob hinter Wolken verschwunden, war unglaublich heiß.

Für 250 K zurück zum Hotel, auch dort irgendeine Festlichkeit.

Geduscht und  versucht den Guide von der Pagode anzurufen, es meldete sich irgendein unbekannter Typ, dann noch einer, die beide nichts verstanden.

Nach ca. 30 Minuten wieder los, in Hotelshop 50 FEC getauscht, Kurs ist besser geworden (1 FEC=320 K, 1 $ = 330 K). Adresse von einem Seafood-Restaurant aufschreiben lassen. Ein Wagen mit Fahrer würde angeblich zwischen 5.000 – 6.000 K kosten, es würde auf  Wunsch auch  überall gehalten.

Mit Taxi für 200 K zum Restaurant, in ein Hochhaus rein und bis zum 7. Stock auf  Dachterrasse gefahren, wenig los, einiges geordert, viel zu viel, da die Portionen sehr üppig, u.a. auch Shrimps, Irritationen, als bei der Nachbestellung nochmals der Fischteller serviert wurde, lange Diskussion, bis endlich klar war, was wir wollten. Zusammen 7 Bier dazu getrunken.

10.000 los inkl. Trinkgeld, reichlich teuer.

Schon ganz schön einen im Kahn, für 200 K wieder zum Hotel zurück, obwohl erstmal wieder mehr verlangt wurde.

Nochmal den Guide angerufen, dasselbe Spiel: keiner weiß was, der Bursche ist vermutlich auch nur ein Handlanger oder Ranholer, um 23:40 Uhr im Bett.

 

 

Sonntag 20.09.1998:                                                                                                        Rangun/Bago

 

Geschlafen wie tot, um 8:10 Uhr aufgestanden. 9:20 Uhr zum Frühstück, Himmel total bewölkt, leichter Regen, der dann immer stärker wurde (Gewitterschauer).

Gegen 10:45 Uhr Hotel verlassen und Straße langgegangen. Nicht lange warten müssen, nach kurzer Zeit hielt schon Auto neben uns. Fahrt nach Bago soll 5.000 K kosten, eingestiegen.

Wetter wieder schnell besser, nach 1,5 Stunden Fahrt da, landschaftlich nichts Besonderes, viel Brachland

Zuerst zur Shwemawdaw Pagode, 2 $ Eintritt, mit 115m noch größer als die Shwedagon. Ähnliche Anordnung dort, etwas rumgelaufen und dann Weiterfahrt zu einem 55m langem Buddha, der in einer Halle ausgestellt war, auch hier 2 $ fällig, zudem verlangt man noch Gebühr fürs Fotografieren, darauf verzichtet.

 

 

Shemawdaw-Pagode in Bago

 

 

 

Der riesige Buddha in Bago, von einer Halle geschützt

 

 

Draußen hingesetzt ubd etwas getrunken, dann zurückgefahren, um 15:30 Uhr wieder im Hotel, 30 Minuten später zum Pool, kleines Ding, nur kurz dort aufgehalten, eine Asiatin kam noch, ansonsten tote Hose.

Um 17:30 Uhr wieder zur Shwedagon-Pagode, erheblich mehr los als gestern, auch einige westliche Touristen vorhanden.

 

 

Nochmal in der Pagode

 

 

 

Auch hinduistische Tempel dort vorhanden

 

Zuerst quatschten uns 2 Mönche an, von denen einer  angeblich wieder mal Englisch lernen wollte, dann der gleiche ältere Typ von gestern, der ebenso ein Touristguide ist, wie eine junge Frau, die als nächstes ankam.

Sie hatte natürlich auch ihre Angebote und  sprach auch von einer Insel, wo es  was Besonderes zum Ansehen geben würde (hatte Bursche von gestern auch schon von gesprochen).

Für den Ausflug und anschließend  zu einem anderen Ort werden 30 $ verlangt, zuviel,  auf 25 $ will sie nicht runtergehen., sie gab uns Visitenkarte mit.

Versucht Taxi für 200 K zum Strand Hotel zu bekommen, aussichtslos, alle fordern 300 K, schließlich eins genommen. Typ, der kaum Englisch spricht, ließ uns direkt am Duck Junior Restaurant raus. Jetzt 20 Uhr, Laden sehr voll, auf  Terrasse war zufällig noch Platz  frei.

Kellner emsig um uns rum, viel zuviel bestellt, Riesenportionen – ein Schwachsinn, anstatt erstmal klein anzufangen. Auf einem Teller ekelhaft aussehende Krabben oder ähnliches auf Teller, nicht angerührt.

6 Bier dazu, Rechnung gering: 4175, 4500 K gegeben. Für 300 K zurück zum Hotel. Noch mehr als genug Geld übrig: 75 FEC und über 5.000 K, keine Ahnung, wie man das loswerden soll.

22:30 Uhr im Bett.

 

Montag 21.09.1998:                                                                                                           Rangun

 

Um 2:30 Uhr wachgeworden, starker Durchfall, wie Wasser, um 7:20 Uhr schließlich aufgestanden. Um 8:30 Uhr  zum Frühstück, ziemlich viel los, eine Banane, Tee und 2 trockene Brötchen verzehrt.

Ein  indisch ausehender Typ fällt auf, der schon topfit ist und sich Unmengen an Essen reinzieht.

Durchfallprobleme traten nicht mehr auf, an Rezeption  wegen Fähre nach Twante gefragt. Bursche kam mit, hielt Taxi an und gab Anweisung uns für 160 K zum Abfahrtsort zu fahren. Kurze Fahrt, ist in direkter Nähe des Strand Hotel, wo wir schon waren.

 

 

Schönes Gebäude in Rangun

 

Wetter heute bewölkt, aber mit Aufheiterungen und trocken. Ticket kostet nur knapp 5 K. Rostiges heruntergekommenes Schiff, keine Westler an Bord, Fahrt dauerte lediglich 10 Minuten bis zum anderen Ufer, dort mehr oder weniger Niemandsland..

Nach kurzer Zeit sprach uns dann schon Taxibursche an, Weiterfahrt für 2 Personen würde 800 K kosten. Eingestiegen, holprige Straße, nach 30 Minuten da, nichts Sehenswertes außer Felder, Ort auch häßlich, hauptsächlich Holzbuden. Zur Anlegestelle fahren lassen, wo er nachfrug. Fähre von hier nach Rangun würde 2 $ pro Person kosten und in einer halben Stunde kommen. Das Ding würde nur selten fahren und man müßte lange warten.

Ihn ausbezahlt und nach Privatding gesucht, irgendwelche Typen angehauen, die zwar kaum Englisch können, wenn es ums Geld geht, aber alles verstehen.

Fahrt mit kleinerem Boot soll 3.000 K kosten, das etwas größere, was etwas komfortabler wirkt, 5.000 K. Letzteres genommen, es mußte direkt bezahlt werden, 2 Typen teilten sich das Geld. Einer verließ das Schiff, ein anderer wurde nach kurzer Fahrt aus einer Hütte am Ufer geholt. Fahrt dauerte 90 Minuten, ganz angenehm, obwohl nicht viel zu sehen.

 

 

Schutz gegen die Hitze mit Regenschirm

 

Aussteigen schließlich an irgendeinem Hafengelände, Taxifahrer meist zu faul zum Fahren, halten Siesta, das mußte auch ein Einheimischer erkennen, der dann aber doch noch einen auftrieb.

Zu Bazar fahren lassen, hat tatsächlich montags zu, wie die Tussi an der Pagode gestern schon erzählte.

Zu anderer Einkaufsgelegenheit fahren lassen, 2 Typen mußten dem Fahrer helfen, der kein Englisch spricht.

Ziemlich viel Volk unterwegs, in einem Supermarkt noch einige FEC  für  je 310 K getauscht..

Stundenlang in Gegend rumgelaufen, 2 Trinkpausen eingelegt, man weiß einfach nicht, wie und für was man das Geld loswerden soll. Schließlich 5 Uhren erworben (1450 – 3500 K) und eine Geldbörse (1850 K). Ute außer Uhren noch ein Stück Tuch. Mit Taxi für 200 K zum Hotel zurück, Ute kaufte in Hotelshop noch 2 Dosen Foster Bier, gesalzene Preise. Das Zeug getrunken, geduscht, dann schon wieder los, da Ute eine Runde Schwedagon-Pagode draufmachen will.

Den Luxus geleistet, die paar Meter mit dem Taxi zu  fahren für 100 K, der dreiste Kerl wollte erst sogar 150 K.

Bei weitem nicht mehr soviel los wie gestern, Kasse erstaunlicherweise auch unbesetzt, wir hatten schon gerätselt, welche Farbe heute der Aufkleber haben könnte (nach rot und grün).

Ist jetzt 18:35 Uhr, vielleicht ist ab einer gewissen Zeit der Eintritt frei ?.

Nach 1 Stunde von dort abgehauen, hängt einem langsam auch schon zum Hals raus. 

Laut Lonely Planet soll es ein Schottisches Restaurant geben mit europäischem Essen. Taxifahrer an Pagode direkt wieder unverschämt teuer, verlangen 500 K, nachdem scheinbar so keiner recht weiß, wo der Laden ist.

Zu anderem Taxistand gegangen, auch hier wieder endlose Diskussionen, wo das Lokal sein könnte.

Einer weiß angeblich Bescheid, Ärger kam auf, weil ein anderer die Fahrt machen wollte. Nachdem man es ihm erklärt hatte, ging es endlich los für 300 K. Ziemliche Irrfahrt, Fahrer spricht kein Wort Englisch und mußte unterwegs mehrfach fragen und hielt an  dubiosem Ding.

Auch wieder falsch, weitere Fragerei, langhaariger Bursche, des Englischen scheinbar mächtig, sagte dem  Fahrer, daß das Lokal in völlig anderer Richtung liegen würde. Der forderte daraufhin 500 K, abgelehnt. Er kam auch weiterhin nicht klar, nächster Stop, Diskussion mit anderem Typ, der Bescheid wusste. Der Laden hätte seit 3 Monaten zu, nächster Wunsch das Dolphin-Restaurant., nachdem der alte Fahrere entnervt entlassen wurde, einen neuen angeheuert. Der weiß angeblich, wo das Ding liegt und verlangt 500, das ist Ute zuviel, dabei muß der Typ die ganze Strecke zurückfahren. Endlich losgefahren, der erste Punkt war schon falsch („Top-Star-Restaurant“), endlich, mehr oder weniger zufällig nach langer Fahrt an richtigm Laden.

Halle mit lauter Musik, angeblich treffen sich hier die Schlagergrößen des Landes.

An jedem Tisch ein Ständer mit Girlanden und einer Krone, womit man bei Gefallen seinem Lieblingsstar so was umhängen oder aufsetzen konnte. Eine besonders hübsche Burmesin, auch mit passabler Stimme, machte das Rennen.

Fried Chicken, Thai Prawns und Crispy Fried Chicken bestellt, wider Erwarten ist mit einem leckeren Entenbraten hier nichts zu machen, angeblich nicht mehr da.

Ute rannte plötzlich aufs Klo, ihr sei schlecht, könne  nichts essen (kaum zu glauben, daß ich das mal erleben darf, da muß es schon sehr schlecht um sie stehen).

Die Shrimps alleine gegessen, etwas vom Fried Chicken und Reis. Der größte Witz ist das „Crispy fried chicken“ ein Teller mit Hühnerknochen und vertrockneten Föten, kurz probiert, völlig trocken und  absolut ungenießbar, eine Frechheit.

Laden mäßig voll, vielleicht schon zu spät (21:30 Uhr), alle „Künstler“ wurden nochmal auf die Bühne geführt und trällerten nochmal kurz a la Hitparade ihren Song, danach versuchte ein Bursche mit englischen Liedern sein Bestes.

Quälerei von Ute kaum noch anzusehen, bezahlt, über 4700 K,  5000 K gegeben auf Rückgabe des Trinkgeldes nicht mehr gewartet, viel zu teuer für den Fraß, das einzig Geniessbare war das gegrillte Hähnchen.

Mußten zur Straße laufen, um ein Taxi anzuhalten, dauerte aber nicht lange, Bursche verlangt überhöhte 300 K, angesichts der Notlage und weil man nicht weiß, wann das nächste kommt,darauf eingelassen.

In Hotelshop noch 2 Dosen Bier geholt (a 2 $ !), Arme und Gesicht ziemlich verbrannt, mal wieder nicht eingerieben.

23 Uhr im Bett.

 

Dienstag 22.09.1998:                                                                                       Rangun/Bangkok

 

Um 3:15 Uhr pinkeln müssen, ansonsten einigermaßen geschlafen. Um 7 Uhr aufgestanden, Ute hatte die halbe Nacht gekotzt und einen Sonnenstich bei sich diagnostiziert, vermutlich auf der Schifffahrt geholt.

Zum Frühstück, das wichtigste für mich wie immer der Tee, ansonsten den üblichen Kleinkram verzehrt,es scheint die ganze Nacht geregnet zu haben, auch morgens teilweise strömender Regen.

Man hat es ja, mit klimatisierter Hotellimousine für ausverschämte 10 $ zum Flughafen um 9 Uhr, dichter Verkehr und teilweise Stau, dennoch einigermaßen zügig da.

Nicht viel los, Formalitäten auch schnell erledigt, ab 9:30 Uhr dort rumgehangen, ich holte im Duty Free noch Stange Zigaretten, (10 $,immer noch über 2000K übrig)..

Deutsche Tussi und ihr Macker, die in Heho ausgestiegen waren dort wiedergesehen. Der topfitte Inder aus unserem Hotel grüßte uns.

Um 10:45 Uhr Boardng, Maschine nur halb voll, eine knappe nicht besonders erwähnenswerte Mahlzeit wurde serviert, nach 1 Stunde da, es heißt die Uhr wieder 30 Minuten vorzudrehen.

Ich hatte an Schalter lange warten müssen, da irgendeine Tussi vor mir ihren „Immigrationzettel“ neu ausfüllen mußte, zudem erst zu falschem Gepäckband gelaufen.

Alles naß, scheint ziemlich geregnet zu haben Ute hat Gepäck schon geholt.

Taxi für 350 Baht inkl. Toll-Tax, zum HOLIDAY INN,  Fahrer behielt 10 B als Trinkgeld ein.

Die fast zu erwartende Verzögerung beim Einchecken, Typ mit Schild „Manager“ wußte erst nicht, was los ist, dauerte zeitlang, Anmeldung ist zum Unwillen von Ute mal wieder neu auszufüllen.

Sachen von Reisetasche teilweise in Koffer umgekramt, kurz hingelegt, aber kaum geschlafen. Nach 2,5 Stunden losgezogen, in Wechselstube 250 DM umgetauscht, dann Straße rauf- und runtergegangen. Wetter bewölkt und trocken, nicht ganz so schwül.

Zahlreiche Deutsche unterwegs, wieder haufenweise Hemden gekauft, diesmal teilweise etwas mehr als 170 B gegeben. In Silom Village je ein Bier getrunken. Ute kaufte dann noch Ledertasche für 1000 B. In Tops rein,  Rasierklingen, Schuhputzzeug, Zahnpasta und Bier gekauft.

Um 19 Uhr wieder auf Bude, Hemden passen noch alle in Koffer. Geduscht, rasiert und Büchse Bier getrunken.

Nase total zu, zudem leichte Halsschmerzen, Schienbein tut auch etwas weh, da aufgeschlagen an Schiff in Twante, ein Trageriemen an Umhängetasche ausgerissen, kein Wunder, bei dem, was man immer mitschleppt.

Gegen 20:10 Uhr wieder los, vorher noch Sachen in Safe-Deposit-Box gegeben. Zum Restaurant „The Wall“, wo wir auch letztens waren. Als Vorspeise wieder die Nummer 77, Shrimps mit Speck umwickelt, sehr lecker. Danach Schnitzel mit Pilzen, auch gut, zusammen 700 B. inkl Trinkgeld bezahlt.

Taxi zur Patpong genommen, Nachtmarkt im Gange, haufenweise Stände. Ein einziges Menschengewimmel, hauptsächlich Touristen, auch einige Etablissements, vor denen „Ranholer“ anpreisen, was dort alles zu sehen ist, z.B., was sich die Frauen alles reinschieben („Coca-Cola, Ping-Pong, Banana....“). In der Regel ist in diesen Läden 90 B  „Cover-Charge“ fällig.

Vor Straßenkneipe gesetzt, in der ein Elvis-Imitator sein Können zum Besten gab (gar nicht übel), ein Bier getrunken, ähnliche hoher Preis wie in den Puffs (95 B)..

Von jungem Burschen dort noch Schuhe für 50 B putzen lassen, sehr mäßig, da der Kerl mit seinen Gedanken und Blicken meist woanders war.

In einem 7-Eleven-Laden noch ein Bier geholt und davor getrunken.

Stück zu Fuß Richtung Hotel gegangen nach neuen Latschen geguckt, teilweise werden horrende Preise verlangt.

Taxi genommen, der alte Trick: „No Change“, kein Problem, Kleingeld rausgesucht.

Um 1 Uhr auf Bude, Durchfall kommt auf, um 1:30 Uhr im Bett.

 

Mittwoch 23.09.1998:                                                                                         Bangkok/Penang

 

Mies geschlafen, auch morgens noch Durchfall, Schnupfen verstärkt sich auch, Tablette genommen.

Kurz vor 10 Uhr zum Frühstück, etwas Obst gegessen und ein Croissant, während Ute wieder voll zuschlug.

Koffer läßt sich erstaunlicherweise problemlos schließen, jetzt allerdings mit erheblich mehr Gewicht.

Um kurz vor 12 Uhr ausgescheckt und Koffer zur Aufbewahrung abgegeben, Kofferschlepper 50 B in die Hand gedrückt, Wetter total bewölkt und etwas abgekühlt. Zu Fuß Richtung Shangrila-Hotel zum Fluß,  vorher in Schuhladen endlich passende Größe für Sandalen gefunden, sollten 450 B kosten, auf 400 geeinigt.

Auch noch in Schneiderladen kurz rein, wo alles schweineteuer war.

Für 600 B dann Rundfahrt auf Fluß gebucht, absolut enttäuschend, stinkige Kanäle durchfahren, Frau als Steuermann, die was von „Floating Market“ erzählte, als uns ein einziges Boot entgegenkam, wo  Krimskrams für Touristen verkauft wurde – lächerlich.

Stop an „Snakefarm“, 100 B Eintritt, totaler Touristennepp, ca. 15 von denen dort, die sich die stinklangweilige „Show“ ansehen, wo man sich dann auch eine Phyton um den Hals legen lassen konnte, was bei diesen Pauschis offenbar gut ankam, denn viele machten diesen Kram mit und ließen sich fotografieren mit dieser „Trophäe“.

Auf ganz dreiste Weise stellten sich dann die Bediensten vor die Leute, um ein Entgeld zu erpressen, mit 50 B „davongekommen“.

Noch kurz auf dem Gelände rumgelaufen, Vögel, Krokodile, nichts besonderes, das beste war noch das Pissoir.

Endlich weitergefahren, starker Gewitterregen hat eingesetzt, gottlob hat das Boot ein Dach, Die Frau wollte uns zu einem Tempel fahren – abgelehnt. Zurückgefahren, die Tour hat 2 Stunden gedauert, insgesamt gesehen rausgeworfenes Geld, schnell das Boot ohne Trinkgeld verlassen.

Zu McDonalds, 2 Hamburger, kleine Fritte und Cola verzehrt

Auf Weg zum Hotel noch kurz bei Tops reingesprungen, 6 kleine Dosen Singha-Bier gekauft und dann Taxifahrer zum Flughafen angeheuert für 350 B inkl. Tax.

Safe-Depositkram geholt und Gepäck, Schlepper und Türsteher je 50 B Trinkgeld gegeben.

Sehr viel Verkehr Richtung Flughafen, 45 Minuten gebraucht, Ute zu KLM- Schalter, um Rückflug zu bestätigen, dauerte fast 30 Minuten, war ziemlich weit weg gewesen.

Formalitäten schnell erledigt, keinerlei Kontrollen, der Flug würde von THA-Airways gemanaged, geht auch mit einer Maschine von denen, scheinbar hat MALAYSIAN Airlines dort ein paar Plätze gebucht.

In der Raucherbox längere Zeit aufgehalten und Bier getrunken. Um 19:50 Uhr dann mit 20 Minuten Verspätung los. Kiste nur zu etwa 2/3 voll. Es gab kein Beef mehr, Ute weigerte sich das Hähnchen zu nehmen, was fast kalt war und mit genau 2 Fritten als Beilage serviert wurde.

Ein anderer Typ muckte auch auf und lehnte jegliches Ersatzessen ab, ihm wurden dann Erdnüsse aus der Business Class gebracht. Ein Steward kam an und erklärte,es seien wider Erwarten wenige Chinesen an Bord, die üblicherweise Hähnchen essen würden, deswegen hätte man zuwenig Beef gehabt. Ute nach einem doppelten Gin Tonic wieder halbwegs beruhigt.

Nach ca. 1 Stunde war Penang erreicht, höre aufgrund von Ohrproblemen fast nichts, keine Kontrollen, Koffer auch direkt da, ebenso wie jovialer Bursche mit Namensschild.

Schnell eine geraucht, dann in den bereitstehenden dicken Hotel-Mercedes eingestiegen. Fahrt dauerte ca. 45 Minuten, gegen 23 Uhr Ortszeit am Mutiara Beach Resort.

 

 

Mutiara Beach Resort

 

Zimmer riesig, besseres Appartement mit Riesenbad, Diele und einem „Aufenthaltsraum“.

10 Minuten später rausgegangen, kurzes Stück die Straße langegangen, offene Bude gefunden, Typ sprach gut Englisch, einige Bier dort noch getrunken und ein paar Prawns gegessen, die recht gut schmecken. Ute bestellte für morgen 2 kg (!) – Irrsinn.

Zugelaufene kleine Katze namens „DJ“ trieb sich dort rum, ihr Leibgericht wäre angeblich Tintenfisch.

 

 

Katze „DJ“ bei ihrem Leibgericht

 

An Bude hielten laufend Mopeds und Autos, Leute deckten sich hauptsächlich mit Bier ein, Laden hat bis 3 Uhr auf. Temperatur ganz angenehm, um 3:15 Uhr im Bett.

 

Donnerstag 24.09.1998:                                                                                         Telok Bahang

 

Um 9:30 Uhr aufgestanden, Augen brennen noch vor Müdigkeit. Wetter total bewölkt, aber noch trocken und von der Temperatur her ganz gut auszuhalten.

Um 10 Uhr zum Frühstück, vorher noch Wäschebeutel mit 3 Hosen gepackt.

Zurück auf Bude, Schnupfen nach wie vor schlimm. Hingelegt, kein Auge zubekommen, aufgestanden und umgezogen.

Um 14:30 Uhr zum Pool runter, Anlage bei weitem nicht so schön wie das Royal Garden Village in Hua Hin. Kurzes Stück an Strand langgegangen, Restaurants oder ähnliches nicht vorhanden.

An Rezeption nach Zugtickets für Fahrt nach Thailand gefragt, könne man uns angeblich besorgen oder wir müßten uns selbst morgen am Bahnhof welche kaufen.

Um 17 Uhr auf Bude, geduscht und neues Hemd angezogen, da das alte am Pool von Vögeln vollgekotet worden war, die zu Dutzenden dort rumfliegen.

Gegen 19 Uhr zur Essensbude von gestern, Bursche erwartete uns schon. Die 2 kg Prawns waren doch weniger als erwartet, je 2 Bier dazu, insgesamt 100 Ringgit los. Stück den winzigen Ort langeglaufen, viele Buden zu. In anderes Lokal rein, Reis und Lobster für 134 R verzehrt, ganz ordentlich, auch hier nichts los, für Flasche Bier 11 RM bezahlt, das sind fast 5 DM (!).

In Shop noch Büchsenbier geholt, Ute zudem noch Zigaretten aus Singapur, die mit Nelken angereichert sind und dementsprechend schmecken und riechen. („GARAM“).

Zurück zum Hotel, auf Balkon noch rumgeseßen, Müdigkeit kommt auf, um 23:45 Uhr im Bett.

 

Freitag 25.09.1998:                                                                                                  Telok Bahang

 

Recht gut geschlafen, um 8:50 Uhr aufgestanden, Schnupfen unverändert., Balkon naß, muß heute nacht stark geregnet haben, sogar Dose mit dem „Anti-Mückenkranz“ ist umgefallen.

Zum Frühstück, etwas mehr Hunger als gestern, aber trotzdem nicht übermäßig viel gegessen. Die ältere amerikanische Frau, die wie ein abgetakelter Filmstar aussieht, auch wieder da, ansonsten das übliche internationale Publikum. Hauptsächlich Amis, Aussies, Engländer und Japaner.

Man hat Zettel unter Tür durchgeschoben, daß die Wäsche fertig sei, scheinbar hat man sich aber wegen des „Do not disturb“-Schilds an Tür nicht getraut die Sachen abzugeben.

Der Shuttle Bus nach Batu Ferringhi um 11:30 Uhr nicht mehr zu kriegen, kostet pro Person 4 RM, an Bushaltestelle hingestellt, die nur ein kurzes Stück vom Hotel weg ist. Für hiesige Verhältnisse ziemlich kühl, ca. 23 Grad und stark bewölkt.

Bus kam zügig an, Fahrt kostet nur 1,70 RM pro Person nach Georgetown bzw. Butterworth, Dauer ca. 30 – 40 Minuten.

Planlos dort rumgelaufen, schließlich Taxi angehalten und zum Bahnhof gefahren für 4 RM, Fahrer schaltete Taxometer nicht ein. „Bahnhof“ entpuppte sich lediglich als Verkaufsstelle für Tickets.

War kein Problem, pro Person 90 RM nach Hua Hin zahlen müssen, Zug soll schon gegen 4:45 Uhr dort ankommen.

Mit Rikscha für 4 RM zur „Chinesischen Shopping Area“ fahren lassen, kaum was los, auch alles recht teuer. In einem Laden einige Postkarten und Briefmarken gekauft, je 0,50 RM + 10% Tax.

Das große Einkaufszentrum KOMTAR zu Fuß nicht gefunden, Taxi nehmen müssen, auch der schaltete Taxometer nicht ein und wollte uns zu anderem Laden schleppen, abgelehnt. Der übliche Preis: 4-5 RM, Riesending, dort erstmals bei McDonalds rein, 2 Hamburger und eine Cola verzehrt, Ute „nur“ Fish-Mac und Fritten, verzichtet auf Big Mac, hat keinen richtigen Hunger (!), kostet knapp über 2 DM, also ähnlich wie in Thailand (Hamburger ca. 0,80 DM).

Ute kaufte noch ein paar Haarspangen, Softwareshop gefunden, wo die Sachen spottbillig angeboten werden, zwar wenig Auswahl, aber topaktuell, beim Kauf von je 3 Cds eine umsonst. Preise zwischen 5-6 DM (!)),  einige Sachen gekauft, u.a. Visual Studio Enterprise Version 6.0, 3 CDs für je unglaubliche 5 DM, noch billiger als in China, obwohl der Kram dort bestimmt her kommt und das in einem „offiziellen“ Geschäft, wo es sogar noch eine Rechnung gab.

Es hat ein paar Tropfen Regen gegeben, jetzt ziemlich schwül.

Bushaltestelle zurück gesucht, da hier scheinbar jeder Englisch spricht kein Problem den Busbahnhof zu finden und sogar den richtigen Bus, der schon parat stand. Während auf der Hinfahrt noch ein Schaffner das Geld einnahm, muße jetzt das Geld passend in einen Münzschacht beim  Fahrer eingeworfen werden.

Gegen 17:15 Uhr wieder am Hotel, in Supermarkt gegenüber 4 Dosen Bier und große Flasche Wasser gekauft für ca. 23 RM – ziemlich teuer.

Auf Balkon getrunken, Wäsche hängt auch schon im Schrank, Hosen sogar akkurat gebügelt und mit Bügelfalte, im großen und ganzen sehr gut, obwohl einige Flecken nicht rausgegangen waren. Gesamtpreis 23,1 RM.

Geduscht und neuen Wäschebeutel mit erneuter Hose und Hemd fertiggemacht.

Gegen 19:45 Uhr wieder los und mit Bus zum Nachbarort Batu Ferringhi, sehr touristisch, ein Hotel neben dem anderen. Kaum noch Geld, Problem eine offene Wechselstube zu finden, schließlich bei einer betrügerischen Alten gelandet, wo es bei 200 DM über 13 DM weniger gab, als sonst üblich.

In sehr volles Eßlokal rein, mußten erst auf Platz warten, Steak gegessen und Suppe, Ute Krabbencocktail, Lobster und Steak, dazu je 2 Bier, auf Rechnung standen 6 Bier, hatte ich erst garnicht gemerkt, reklamiert, wurde anstandslos gestrichen, insgesamt 150 RM gezahlt, noch einigermaßen günstig.

Sehr viele Stände mit Uhren, Hemden und Gemälden aufgebaut, aber durchweg teurer als in Thailand, Hemd z.B. 20 RM (= 9 DM), sehr viele Engländer hier.

Mit Bus zurück, dann in Bude noch 3 Bier a 5 RM (teuer !) geholt, Ute wieder die Stinkezigaretten

Zeitlang noch auf Balkon geseßen,  2. Dosen noch getrunken und um 0: 30 Uhr im Bett.

 

Samstag 26.09.1998:                                                                                                Telok Bahang

 

Schlecht geschlafen, Erkältung geringfügig besser, um 9:30 Uhr endgültig aufgestanden, die versprochene Zeitung nicht da, Wäschebeutel, obwohl vor Tür plaziert, auch nicht abgeholt.

Um 10:10 Uhr zum Frühstück, der Kaffee/Tee-Refillservice wieder sehr lahm.

Um 12:10 Uhr Postkarten zu Ende geschrieben. Wetter so gut wie lange nicht mehr, hohe geringe Bewölkung und ziemlich warm, aber nicht zu heiß. Stundenlang dort rumgehangen und gelesen. Einen dort tätigen Masseur gefragt, er hätte heute keinen Termin mehr frei heute, soll morgen um 11 Uhr kommen, 1 Stunde Massage, davon 30 Minuten die Füße für 100 RM (!).

Gegen 17:15 Uhr dort abgehauen, an Rezeption nach Reservierung für italienisches Restaurant gefragt ( haben aufgrund von Internetbuchung Anspruch auf ein Essen auf Kosten des Hauses, zudem angeblich auch auf kostenlose Abholung und Hinfahren zum Flughafen).

Da wir mit dem Zug fahren wollen, seien 82 RM „Differenzbetrag“ zu bezahlen.

Auf Bude, rasiert, geduscht, kurz runtergegangen, Postkarte eingeworfen und in Bude gegenüber 6 Dosen Bier a 5,20 RM gekauft, eins getrunken.

Fein gemacht mit Krawatte,  zu dem im Hotel befindlichen Italienischen Restaurant gegangen. Eine „Empfangsdame“ führte uns dann zuerst in Sitzecke, wo erstmal Getränke gereicht wurden (ich Bier, Ute Wein). Tuntenhafter jovialer Kellner kam dann mit Speisekarte. Eine Zeitlang dort rumgeseßen, bis wir unseren Platz einnehmen konnten. Lächerliches Spiel, da außer uns nur noch ein anderes Paar da ist, später kamen dann noch mehr Leute, aber insgesamt Laden fast  leer.

Steife Atmosphäre, Rauchverbot, nach Vorspeise in Vorraum gegangen, wenn man dann zurückkam, direkt jemand da, der Serviette auf Schoß legt.

Entenbrust angeblich nicht mehr vorhanden, stattdessen  Rindfleisch bestellt. Mit großem Bahei wurde dann der Kram, abgedeckt durch eine Metallglocke, gebracht und das Geheimnis gleichzeitig „gelüftet“.

Hätte fast laut losgelacht, als Utes Portion Tintenfisch sichtbar wurde: ein kleiner Klecks auf dem Riesenteller, ohne Beilage wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis.

Ich konnte zufrieden sein: Genau 6 Bratkartoffeln, teilweise etwas hart,  und 3 Stück Fleisch, zwar nicht übermäßig groß, schmeckte aber gut. Der Nachtisch, irgendein Gebäck mit einem Klecks Eis war auch o.k..

Gutscheine in Zahlung gegeben, dauerte ziemlich lange, wurde aber anerkannt, lediglich Getränke auf Rechnung.

Ute gab 50 RM Trinkgeld. Eine recht gute Musikgruppe hatte angefangen, vorher hatte Klavierspieler sein Können zum Besten gegeben. Als Präsent gab es 3 Pralinen für Ute, insgesamt viel Show um wenig.

Kurz auf Bude hoch, umgezogen,  dann in Lobbybar und Gutscheine für die „WELCOME-DRINKS“  eingelöst, irgendein Cocktail, genießbar. Auch hier Musikgruppe aktiv, die ziemlich mäßig war.

Auf Balkon gesetzt und noch Bier getrunken, wieder sehr schwül geworden, um 0:40 Uhr im Bett.

 

Sonntag 27.09.1998:                             Telok Bahang

 

Wachgeworden um auf Toilette zu müssen, ansonsten durchgeschlafen und um 9:30 Uhr aufgestanden, Schnupfen immer noch nicht restlos weg.  Beim Frühstück ein paar Käsebrote gegessen und um 11 Uhr zum Masseur namens Mr. Lim Poh Wah, der 32 Jahre Berufserfahrung haben soll.

Dauerte über eine Stunde, sogar mit Fußnägelschneiden, absoluter Profi der Bursche, auch wenn es manchmal ganz schön weh tat. Verlangte komischerweise „nur“ 50 RM, wie sich später rauststellte ist dies der offizielle Hotelpreis, er hat wohl eigenmächtig immer 100 RM genommen, hat sich gelohnt..

Eine Hellseherin namens Madame Zorra hatte in der Hotellobby regen Zulauf.

Kurz auf Bude hoch und um 12:20 Uhr zum Pool,  heute hatte es mal wieder eine Zeitung gegeben.

Rumgelegen und langweiligen Krimi zu Ende gelesen, kurz in Zeitung geguckt, am Strand nichts los, ist auch nichts Besonderes: haufenweise Burschen, die ihre Boote vermuten sollen, offenbar auch Quallen oder ähnliches vorhanden, großes Schild: „Beware of the Jelly Fish“.

 

 

Blick auf Hotelstrand

 

Um 17:15 Uhr wieder hoch, Bestätigung für Hotellimousine für morgen um 12:30 Uhr war unter Tür durchgeschoben worden, Wäsche mal wieder nicht da.

Geduscht, rasiert und einige Sachen schonmal zusammengepackt, Gepäck innerhalb von 5 Minuten gepackt, kurz nach 19 Uhr kam dann auch die Wäsche, Blutfleck war aus Kragen nicht rausgegangen. Housekeeping tauchte kurz auf, ein Bursche war in der Lage Faden durch ein Nadelöhr zu ziehen, womit ich mich vergeblich abquälte, Schuhe weggeworfen.

Gegen 19:45 Uhr losgezogen, nur kurz auf Bus warten müsen. Zum Nachbarort, direkt ins Lokal von gestern, wieder sehr voll, Prawn-Cocktail als Vorspeise, Bier dazu, Ute Flasche Wein, dann 1 kg Tiger Prawns geordert (120 RM), Riesenviecher, danach nochmal das Gleiche – ein Irrsinn, es paßt nichts mehr rein und man fühlt sich fast schlecht, da hilft auch kein Expresso. Bedienung immer freundlicher, gesamt 383 RM los, 400 gegeben. Wurden per Handschlag verabschiedet, so verfressene Deutsche haben die dort wohl auch selten gesehen, auf Kosten des Hauses gab es als Nachspeise noch einen Früchteteller.

Kaum noch Geld in Tasche, 2 Hemden a 20 RM gekauft, Ute Uhr für 25 RM, noch 2 Dosen Bier geholt und mit Taxi gegen 23:15 Uhr zurück. Laut Taxifahrer seien hier soviele Engländer wegen den Commonwealth  Games.

Gegen 0:45 Uhr im Bett, vorher ging schon Durchfall los, kein Wunder bei den Mengen.

 

Montag 28.09.1998:                                                                                    Butterworth/Hua Hin

 

Um 5:30 Uhr nochmal wegen Scheißerei aufstehen müssen, schlecht geschlafen, um 9:10 Uhr endgültig raus.

Schnupfen nach wie vor vorhanden, Sache mit der Zeitung scheint jetzt auch zu klappen, war jedenfalls da, ansonsten bisher nur jeden 2. Tag.

Um 10:20 Uhr zum Frühstück, nicht viel verzehrt, da immer noch satt.

Wetter gering bewölkt und sonnig, kurz vor 12 Uhr bezahlt (2038,4 RM), 15 Minuten später mit Hotelkiste los, 1 Stunde Fahrzeit, sehr kleiner Bahnhof, Zug soll um 14:35 Uhr abfahren. Ute hatte noch 10 RM für Fahrer übrig (hatte noch 10 DM getauscht).

Ich sprang kurz raus, um das restliche Geld umzusetzten, Bier nicht erhältlich, Cola, Wasser und Kekse gekauft, dazu noch Brötchen mit irgendeinem undefinierbaren grünen Zeug, später weggeschmissen.

Zug wurde sehr schnell voll, hauptsächlich Touristen, Gepäck gottlob problemlos unter Sitz verstauen können.

Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt Stop an Grenze, alle Mann raus, etwas Verwirrung wegen Devisenerklärung beim malaysischen Zoll, ging aber alles einigermaßen zügig, zumal sich die thailändischen Beamten an absolut nichts aufhielten..

18 Uhr Weiterfahrt, einige laute junge Burschen aus Malasysia im Zug, einer ziemlich indisch aussehend, die sich mit Schnaps eingedeckt haben und Cola/Whiskey trinken.

Direkt auf thailändischem Boden war Verkäufer zugestiegen, der die Qualität des „German Beer“ anpries. Ihm 6 Dosen Holsten a 40 B abgekauft. Eine Kellnerin auch vorhanden, Essensbestellung wurde aufgenommen, Suppe, Hähnchen mit Reis und Ananas, war ganz ordentlich, 2 große Singha-Bier dazu getrunken.

Betten wurden gemacht, jeder hat jetzt endlich seinen Platz. Ute legte sich früh schlafen. Ich quatschte mit den Burschen, die das erste Mal auf dem Weg nach Bangkok seien und angeblich zu einem religiösen Festival wollten.

Die Schnapsflasche kreiste, selbst kräftig mitgesoffen. Dann rückten sie mit der Wahrheit raus: sie wollen nach Bangkok, um „etwas zu erleben“, ob ich kein billiges Hotel kennen würde.

Burschen entpuppten sich auch als Nazis, die über Hitler reden wollten.

Ich gab eine Runde Zigarillos aus, geraucht werden kann nur im Zwischenabteil, Schaffner regte sich über den Qualm und Gestank auf.

Eine Zeitlang mit älterem kanadischem Paar gesprochen, rede von dem ganzen Alkohol auch fast nur noch Unsinn.

 

 

Es haben sich schon alle zur Ruhe begeben

 

Inzwischen haben sich alle hingelegt, auch ins Bett gekrochen, bequemer als ich dachte, hatte erst die schwachsinnige Idee gehabt aufzubleiben, da ich mir nicht vorstellen konnte, dort zu pennen.

Laut Ute will uns die Kellnerin in Hua Hin wecken, sehr schnell eingeschlafen.

 

Dienstag 29.09.1998:                                                                                                        Hua Hin

 

Ute wecke mich, die Kellnerin hätte Bescheid gegeben. Zog sich aber noch hin, Zug hatte stundenlange Verspätung, erst gegen 7 Uhr da.

Absolut noch nichts los, lediglich Taxibursche kam direkt an, erstmal hingesetzt und in Ruhe geraucht.

Wetter total bewölkt und schwül, Temperatur 32 Grad.

Für 50 B kurzes Stück zum Melia Hotel, nach Einchecken in Restaurant gegenüber rein und gefrühstückt, bin noch ziemlich benommen und total trockener Mund.

Auf Zimmer aufgehalten, Wetter besser geworden, fast wolkenlos. Gegen 15 Uhr zum Pool, sehr voll, kaum noch was frei. Überwiegend  deutsche Pauschaltouristen, überall Schilder in deutsch, u.a.: „Keine Lebensmittel und Getränke mitbringen“, auf Zimmer heißt es „ Das Reservieren von Liegen ist nicht erlaubt“.

Etwas gelesen und dann zu Getränkestand am Strand, je 3 kleine Singha-Bier a 40 B getrunken, bis ca. 18:30 Uhr dort geblieben.

Unsere Handtücher am Pool , die wir vom Zimmer mitgenommen hatten, waren abgeräumt worden.

An Rezeption dann noch welche bekommen, kurz ins Wasser, um 19 Uhr wird der Pool dichtgemacht.

Geduscht und um 19:40 Uhr rausgegangen und in Pizzeria schräg gegenüber rein. „Hühnersuppe“ gegessen (schmeckte absolut nicht) und Pizza Salami, Ute mußte ewig auf ihre Lasagne warten, die dann gleichzeitig mit der von ihr noch bestellten Pizza gebracht wurde. 720 B bezahlt, einigen Kindern, die Rosen verkaufen wollten, noch einige Stücke von der Pizza gegeben.

Durch Gegend gelaufen, 100 DM getauscht und 2 Polohemden für 350 B erworben, in Supermarkt dann noch Dose Bier  + Zigaretten (Marlboro 47 B).

Kriege das Bier nicht mehr runter, auch eine Dose Wasser nicht, da mir auf einmal sauschlecht ist.

Durch „Nuttenstraße“, in der auch nichts los ist, zurück zum Hotel, gerade noch rechtzeitig die Kloschüssel erreicht, bevor die große Kotzerei losging, um 22:40 Uhr ins Bett geschleppt.

 

Mittwoch 30.10.1998:                                                                                                    Hua Hin

 

Einigermaßen geschlafen, um 8:50 Uhr aufgestanden, 20 Minuten später zum Frühstück. Wetter wie gestern früh: dunstig und windstill. Etwas gegessen, Bananen gibt es hier nicht (werden wahrscheinlich sonst von unseren Landsleuten eingesackt). An Tisch mit Brot, daß ähnlich wie in Deutschland ist, immer reger Betrieb.

 

 

Am Pool im MELIA-Hotel in Hua Hin

 

Zum Pool, Liegen auf Wiese geschleppt, nach kurzer Zeit fing Regen an, der sehr heftig wurde.

Zu einer Strandbude, zusammen 7 Bier getrunken (a 50 B). Eine Frau bot dort Maniküre an, soll 300 kosten, inkl. Lackieren. Fing dann für 100 B an, machte sie sehr gut, 120 B gegeben, schien damit auch zufrieden zu sein.

 

 

Die Hände mal ordentlich machen lassen

 

Kurz vor 18 Uhr wieder im Hotel, schon ziemlich dunkel, geduscht und rasiert.. Um 19 Uhr wieder los, Regen hat aufgehört. Nach Preisen für Prawns erkundigt, variieren in Hotelnähe zwischen 1400-1500 B pro kg. Etwas außerhalb Restaurant gefunden, wo es dieDinger für 1000 B gab. Man sitzt auch ganz angenehm auf Art Holzterrasse. Mußten uns aber dann wieder reinsetzen, als erneut Regen anfing.

Als Vorspeise Suppe, war gut, die Prawns auch, mit Bier und Schnaps ca. 100 DM los, hatte sich aber gelohnt.

3 weitere Polohemden gekauft, Taxiburschen angeheuert, was eine Fahrt nach Bangkok kosten soll, 1500 B, dies ist sehr günstig. Für Freitag klargemacht, soll uns am Hotel um 12 Uhr abholen.

An Verkaufsständen langgelaufen, ältere Frau mit ihren Uhren heute scheinbar Ruhetag. Zu anderem Stand an Hauptstraße gegangen. „CAMEL“-Uhr für 300 B erworben, hatte schon 500 B einkalkuliert. An Supermarkt noch ein Kloster-Bier geholt – schmeckt nicht und 3 Schachteln Marlboro.

Kurz nach 23 Uhr wieder im Hotel, 30 Minuten später im Bett.

 

Donnerstag  01.10.1998:                                                                                                     Hua Hin

 

Um 8:45 Uhr  aufgestanden, einige juckende Mückenbisse/Stiche an den Füßen.

Um 10:15 Uhr zum Frühstück, nicht viel runterbekommen.

Schnupfen unverändert, Gesamtzustand recht mies. Wetter wie immer morgens nur gering bewölkt.

Gegen 11:20 Uhr zum Pool gegangen, bullig heiß, im Schatten schon alles belegt.

Gewitter mit strömenden Regen kommt wieder auf, um 15:45 Uhr wieder hochgegangen, geduscht, rasiert und einige Sachen schonmal zusammengepackt. Um 19:45 Uhr wieder los, immer noch Regen. Zu einem deutschen Restaurant, Schnitzel bestellt, war  hauchdünn, davor Zwiebelsuppe, einige Bier dazu, alles sehr teuer, insgesamt 805 B los, die restlichen Münzen als Trinkgeld hinterlassen.

In Schneiderladen rein, Ute gab Bestellung für ein Kostüm auf, sie soll um 22:30 Uhr nochmal wiederkommen, das Ding wird angeblich zum Hotel nach Bangkok geliefert.

Durch Puffstraße gegangen, wenig los, die Nutten langweilen sich, jedesmal, wenn man an solch einem Laden vorbeikomt, setzt das gleiche Geschrei der Weiber ein. „Hello – Welcome !“, was sich ganz nett anhört.

Schließlich in eine Bude rein. Kurz darauf tauchte dann ein Paar aus Berlin dort auf (Lothar und Almut, sie Tierärztin, er bei der Bundesanstalt für politische Bildung), die schon viele Länder in Asien bereist hatten  und vom Niveau ganz ok waren.

Sie waren beide in Bangkok zusammen in einem Massagesalon gewesen, wo es ganz seriös zugehen würde, allerdings könnte man auf Wunsch auch „mehr“ bekommen.

In einem Etablissments hätten sie ältere Kerle mit thailändischen Knaben gesehen.

Etwas Billiard gespielt, zusammen 12 Bier getrunken, 15 sollten bezahlt werden, hatte den Beschiß schon geahnt und eine Strichliste geführt. Die „Dummy-Biere“ wurden dann auch nicht berechnet.

Ute zwischendurch nochmal zum Schneider.

Nach 2 Uhr erst dort abgehauen und 45 Minuten später im Bett.

 

Freitag  02.10.1998:                                                                                          Hua Hin/Bangkok

 

Geschlafen wie tot, um 9:30 Uhr aufgestanden, immer noch kaputt, statt Durchfall kann ich jetzt überhaupt nicht mehr aufs Klo.

Um 10:15 Uhr zum Frühstück, erstaunlicherweise sehr wenig los.

Koffer ging überraschend ohne Probleme zu, Ute um 11:45 Uhr kurz zur Anprobe.Ausgescheckt, dauerte lange, bis die Koffer endlich runtergebracht worden waren.

Fahrer wartete schon, um 12:15 Uhr los,  ging nur ziemlich langsam vorwärts, teilweise Staus. Wetter wechselhaft mit einzelnen Schauern, erst um 15:45 Uhr am Holiday Inn.

Ute mußte erstmal direkt aufs Klo rennen, an Rezeption erneut die schon erwartete Verwirrung wegen der Reservierung.

Geduscht und um 20 Uhr zu Fuß zu Silom Village, vorher an Rezeption nachgefragt, ob wir später ausschecken können, bis 14 Uhr wurde uns dann zugestanden,.dort in ziemlich vollem touristischen Restaurant gegessen: Ente, Rippe, Prawns (waren nur 2 Stück), war wenig und teuer (ca. 1400 B)

Mit Tuk-Tuk, die hier erstmal alle betrügerische Preise nehmen und sich standhaft weigern runterzugehen, für 30 B zur Patpong.

Massig Volk unterwegs, sehr viele Deutsche, wieder einiges gekauft: 3 Polohemden, einen Laser Pointer (300 B), Nagelschere (50 B) und 4 Musikkassetten (a‘ 50 B). Einige Male in Supermarkt Dose Bier geholt und direkt getrunken.

Habe nicht mehr allzuviel Geld, muß morgen schon wieder tauschen.

Nochmal vor dem Lokal mit dem Elvisimitator hingesetzt („Cafe Madrid“) und je ein Bier getrunken, zu Fuß dann zum Hotel zurück.

Dose Heineken noch getrunken, Koffer läßt sich auch mit den neuen Hemden noch schließen, könnte noch ca. 5 Stück kaufen, kurz vor 2 Uhr im Bett.

 

Samstag 03.10.1998:                                                                 Bangkok/Amsterdam/Maastricht

 

Kurz nach 9 Uhr aufgestanden, gegen 10 Uhr zum Frühstück. Schneiderbursche aus Hua Hin mit noch einem anderen Typen tatsächlich um 10:40 Uhr in Lobby um Kostüm abzugeben.

Umgezogen, Koffer gepackt, nochmal kurz hingelegt, „Raucherspuren“ beseitigt.

Kurz vor 14 Uhr ausgescheckt, Sachen bis 20 Uhr zur Aufbewahrung abgegeben. Stück Silom Road langgegangen, 2 Hemden gegenüber von Hotel noch gekauft, später nochmals 3.

Tuk-Tuk zu McDonalds genommen für 30 B. Zwei Hamburger verzehrt, dann zu Fuß zur Kneipe in Silom Village, Wetter trocken und schwülwarm, ziemlich bewölkt. Zeit geht schlecht rum, 3 Bier dort getrunken, Ute hatte noch 2 JOOP-Beutel gekauft und Karton mit Orchideen, dauerte ewig bis sie damit ankam. Weiß der Teufel, wo sie mit dem ganzen Zeug bleiben will.

Noch ein Bier bestellt, jeder insgesamt 4 a 66 B, ziemlich lange dort geseßen.

Bei Tops noch rein, Bier gekauft, Ute noch anderen Kram, wie Tee und das unvermeidliche Wasser.

Zum  THE WALL – Restaurant, jeder noch eine Portion Shrimps mit Speck gegessen und 1,5 Bier dazu, kosten 70 B, das ist günstig, wie der ganze Laden vom Preis und der Qualität überzeugen kann. Immer sehr wenig los, wahrscheinlich, weil er etwas abseits liegt.

Um 20:20 Uhr zum Hotel, vorher Taxi für 350 B angeheuert, wollten dann plötzlich 400 B haben, gingen aber nach Protest wieder runter.

Fahrtdauer 40 Minuten, dem Burschen 380 B gegeben, Ute mußte noch Geld tauschen, erneut die Flughafentax von 500 B abdrücken müssen.

Erstaunlich wenig los am KLM-Schalter, mein Koffer wiegt genau 19 kg, möchte nicht wissen, was das Schlachtschiff von Ute für ein Gewicht hat.

 

 

Ute hat ein bisschen eingekauft

 

Alles weitere wie gehabt problemlos, im Duty-Free 2 Stangen Winston Zigaretten a 12 $ mitgeomen, in Raucherbox gesetzt und 2 Singha-Bier getrunken, in einer Gaskammer kann es nicht viel schlimmer sein, zum Glück Augentropfen griffbereit.

 

 

Letzte Zigarette vor Abflug

 

Um 23 Uhr zum Gate, das Boarding fing gerade an, Maschine nahezu voll

Das übliche: heiße Lappen und Nüsse als erstes. Zum Essen Hähnchen, dazu 2 Grolsch, später dann noch ein Heineken.

Nach dem Genuß eines Eisbechers setzt Durchfall ein, trotz Schlaftablette kaum geschlafen.

Um 5:50 Uhr planmäßig in Amsterdam, lange gebraucht, ein halbwegs sauberes Klo zu finden, 2 Imodium eingeworfen.

Stundenlang rumgehangen, um 8:45 Uhr endlich Boarding nach Maastricht, sollte eigentlich 15 Minuten früher gewesen sein. Ziemlich unfreundliche Tussi am Schalter.

Ca. 1 Stunde später da, Zollkontrolle, das hat gerade noch gefehlt. Bursche wollte wissen, wo wir herkommen, ein paar Uhren zugegeben, verzichtete gotlob auf eine Untersuchung der Koffer, den hätte der Schlag getroffen.

Utes Vater schon da, 40 Minuten später zu Hause.